Zum Lesen: Scrap n’ Art Magazine

Im Moment bin ich wirklich auf der Gewinnerstraße. Kürzlich postete Jen Maddocks auf ihrem Blog über einen Artikel bei Scrap n’ Art Magazine, in dem sie vorgestellt wurde. Scrap n’ Art Magazine ist ein monatliches online Magazin, das man abonnieren muß, um die vollständigen Artikel lesen zu können. Es wendet sich an Papier- und digitale Scrapbooker.

Jen bot ein paar Jahresabos zur Verlosung an, und – Überraschung! – ich gewann eines davon. Als Abonnent hat man auch Zugriff auf ältere Ausgaben, und es gibt viele interessante Artikel zu entdecken. Ein Abo kostet normalerweise jährlich $24 oder monatlich $5.

Scrap n' Art Magazine Screenshot

Es gibt regelmäßige Kolumnen wie Trendwatch, featured Designer, Tutorials und und und. Ein Artikel, den ich ziemlich originell fand, denn von dem Thema hört man relativ wenig in Foren, ist Teil einer Serie über die bestgehüteten Geheimnisse des Fantasy Scrapbooking. Dies ist so gar nicht mein Fall, aber es war interessant darüber zu lesen. Den ein oder anderen Tip kann man da auch für andere Arten des Scrapbooking mitnehmen.

Als Zugabe gibt es in den Artikeln häufig Links zu guten Produkten, Aktionen, Presets etc., Coupon Codes, Freebies und mehr. Für jeden ist etwas dabei.

Bei Interesse könnt ihr bei Scrap n’ Art Magazine und auf dem dazugehörigen Blog hineinschnuppern, zum vollständigen Lesen ist ein Abo allerdings unerläßlich.

Chalkboard Karte: Do small things…

Cottage Arts hat einen neuen Freebie Pak herausgebracht (zu finden auf der Samples-Seite hier) mit zwei Kreidepapieren und Kreideelementen. Die Eule hat es mir echt angetan, und da Eulen ja so weise sind, mußte sie einen Spruch loswerden.

Die Fotoecken sind von einem Kreiderahmen aus einem anderen Chalkboard Pak bei dem ich einfach nur die Kreide in der Mitte “weggewischt” habe.

Do small things...

Für Links zu den verwendeten Produkten einfach auf das Bild klicken.

Sind Minikits die bessere Wahl?

Die Qual der WahlJeder Digital Scrapbooker liebt das Einkaufen, Entzippen, Begutachten und Sortieren von neuem Digi Material. Je mehr, desto besser, und je größer das Kit, umso mehr zu Bestaunen. Keiner weiß dies besser als ich. Aber je länger ich Material horte, umso öfters bemerke ich, daß ich

a. jedes Kit höchstens einmal verwende. Die paar Mal, bei denen ich ein Kit zwei Mal verwendet habe, waren eher ein Versehen (ausgenommen Alben aus einem Guß).

b. aus jedem Kit nur einen Bruchteil verwende. Der Rest? Bleibt unbenutzt liegen.

Der Vorteil des Digiscrappens, der immer so groß herausgestellt wird – und es IST ein Vorteil, wenn man es genau nimmt, nur hat keiner was davon –, ist der, daß ein und dasselbe Material nie ausgeht und zigfach, hundertfach verwendet werden kann. Nur, wer macht das schon? Sicher, es gibt einige Basissachen, die ich immer wieder heraushole, aber der größte Teil meines Materials könnte – in Bezug auf Nutzungshäufigkeit – genau so gut aus Papier sein. Einmal verwendet, aufgebraucht!

Da stellt sich mir die Frage, ob Minikits nicht eigentlich eine bessere Wahl sind, wenn es ums Digiscrappen geht. Ganz ehrlich, für ein Layout langen vier Papiere und eine kleine Handvoll Elemente. Der Rest ist nur Ballast.

Früher waren Kits viel kleiner als heute, sechs Papiere und ein paar Elemente – fertig! Heute wollen die Leute das schon als Freebie oder add-on, ohne dafür zu zahlen. Aber wofür? Damit das Zeug auf der Festplatte vor sich hin vegetiert. Ich bin echt keiner, der sagt, daß früher alles besser war – ganz im Gegenteil –, aber die Materialgier von heute ergibt einfach keinen Sinn, denn das Zeug wird ja oft nicht ein einziges Mal gebraucht, und aufgebraucht schon gar nicht.

Aus diesem Blickwinkel betrachtet sind die 52 Inspirations, über die ich vor ein paar Tagen berichtet habe, besonders interessant, denn eines dieser Kits reicht locker für ein Layout, und mehr macht ohnehin keiner damit. Gut, natürlich ist die Auswahl nicht so groß, wie bei einem Collab Kit mit 40 Papieren, aber wer keine Wahl hat, der quält sich auch nicht herum mit ewigem Überlegen, ob er jetzt dieses hellbeige Papier mit kleinen Pünktchen oder jenes hellbeige Papier mit kleinen Karos nehmen soll. Aufgrund dieser Unentschlossenheit und der zu großen Auswahl kriegen manche dann gar kein Layout in einer vernünftigen Zeit fertig.

So viele Scrapbooker jammern, sie hätten zu wenig Zeit zum Scrappen; warum verschwenden sie dann also ihre Zeit mit Überlegungen, welches ihrer zigtausend Produkte sie verwenden sollen? Wenn ich dann auch noch Posts lese, die davon handeln, wie man mehr aus seinem Vorrat machen könnte (sog. “stretch your stash”), kann ich nur den Kopf schütteln. Wer braucht denn das? Keiner muß heute ein Element umfärben oder ein Papier selber mustern. Wenn ich ein grünes Alpha brauche, und in dem momentanen Kit keines vorhanden ist (Gott sei Dank packen nicht alle Designer fünf Alphas in jedes ihrer Kits, da würde ich durchdrehen), dann nehme ich halt eines der anderen zwanzig grünen, die ich schon habe. Stretch your stash, da lachen ja die Hühner! Dieses Konzept wäre nur dann interessant, wenn wir wieder frugal auf ein paar Kits auf unserer Festplatte zurückgreifen müssten wie vor zehn Jahren. Jedoch, diese Zeiten sind vorbei.

Der Digiscrapper von heute scheint häufig eher Jäger und Sammler als Scrapbooker zu sein, deshalb sollten wir uns vor Augen halten:

Genug ist besser als zuviel

Was ist eure Meinung? Schreibt mir oder wählt in der Umfrage die Antwort, die am besten für euch passt.

online poll by Opinion Stage

Bildquelle: User creactions bei freeimages.com.

Layout: Diamant & Jaume III

Für ValCs Inspired Challenge im April hat Val die Template zur Verfügung gestellt. Ein Ampersand war Pflicht und kein Grün war erlaubt (was mir erst bewußt wurde, nachdem ich schon zwei grüne Papiere verarbeitet hatte, also zurück zum Anfang).

Diamant und Jaume III sind die beiden Namen der Seacat, mit der wir den Kanal überquerten. Damals hieß sie Diamant, jetzt Jaume III. Das große Ampersand ist natürlich wieder aus Number Soup von Studio 68.

Diamant & Jaume III

Credits: ArtBook Template 1 by ValC Designs; Fly High by ValC Designs; Number soup by Studio 68; Siblings by ValC; MagicSprinklez No. 2 by Anna Aspnes; Bric-a-Brac by Maya de Groot; Fonts: Underwood Champion, Seedy Motel

Aldi Echtfotobuch

Mein Weihnachtsalbum 2013 ist das erste Echtfotobuch, das ich bei Aldi bestellt habe, und ich bin hochzufrieden damit.

Ich habe die Größe “Quadratisch A4” gewählt (19,4 x 19,4 cm), die es ab einer Seitenzahl von 26 gibt. Der Preis ab 19,95€ ist günstig, wie von Aldi nicht anders gewohnt.

Die Qualität ist sehr gut. Das Cover ist äußerst stabil, und das Papier innen ist mattes Fotopapier und relativ dick. Ich mag es nicht, wenn das Papier so steif und fest wie Karton ist, deshalb bin ich hiermit sehr glücklich, schließlich schaue ich kein Bilderbuch für Kleinkinder an. Die Seiten lassen sich etwas biegen, sind aber nicht so dünn und flexibel wie in einem “regulären” Fotobuch.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist, daß die erste Seite sofort auf der Innenseite des Covers beginnt. Dies sieht man natürlich schon bei der Gestaltung, aber wenn man das Buch dann in Händen hält, ist es schon etwas merkwürdig, wenn man es aufschlägt und sofort links die erste Seite zu sehen ist. Ebenso am Ende. Auf der letzten Innenseite (sprich die Innenseite des Rückcovers) ist außerdem ein Barcode angebracht. Für Puristen, die so etwas nicht mögen, ein Minuspunkt. Mich stört es nicht.

Die Leporellobindung ist der Grund, warum ich das Echtfotobuch ausprobieren wollte. Es gibt hier nämlich keinen verschwindenden Übergang zwischen der rechten und linken Seite, beide Seiten liegen nahtlos und flach nebeneinander. Perfekt für 2-seitige Layouts.

Hier sind ein paar Fotos des Buches, damit ihr einen kleinen Eindruck bekommt.

Ich bin vom Aldi Echtfotobuch restlos begeistert und kann es nur empfehlen, zumal bei diesem Preis.