Alternative für Kalender und Planner: Bullet Journaling Teil 1

Bullet Journaling Titel

Bullet Journal für 2017

Es ist schon Oktober, und es wird Zeit an den Planner für 2017 zu denken. Für dieses Jahr hatte ich mir ja einen personalisierten Planer von Fotoparadies machen lassen, der mir auch sehr gut gefallen hat und der absolut brauchbar und funktionell war. Aber ich brauche öfter mal was Neues: Für nächstes Jahr habe ich mich für das Bullet Journaling entschieden. Man kann im Prinzip machen, was man will, so lange man damit zurecht kommt, hat aber gleichzeitig ein durchdachtes System, mit dem man seine Planung (und alles andere) gut im Griff hat. Tatsächlich habe ich mit dem Bullet Journaling angefangen, da ich nicht länger warten wollte, so "fasziniert" war ich von dem Konzept.

Inspiration

Wer auf Pinterest nach Bullet Journal sucht, wird sofort unter Reizüberflutung leiden. Bullet Journals gibt es, genau wie Planner, in so vielen handverzierten Sorten, daß einem die Augen übergehen. Aber es geht auch anders, wie man am Beispiel des Erfinders des Systems sehen kann.

Ich hatte den Begriff des Bullet Journaling schon des Öfteren gehört, kam aber letztendlich durch diesen Post auf dem Creative Savings Blog darauf.

Zum Weiterlesen:

Artikel, die mir besonders gut gefallen, habe ich in einem neuen Pinterest Board zusammengestellt: Pinterest Board Bullet Journaling

Der größte Vorteil eines Bullet Journals

Es gibt an einem Kalender oder Planner immer was, das einem nicht gefällt, das man nicht braucht oder das mit der Zeit einfach nicht mehr passt. Man braucht vielleicht plötzlich mehr Platz pro Tag, x Seiten mit Zielen oder Budgetplanung sind überflüssig oder die Notizfelder sind zu klein/groß, was auch immer. Aber: man muß bis zum Ende des Jahres damit leben. Nicht so beim Bullet Journal. Wenn der eine Tag mehr Platz braucht - kein Problem, denn morgen wird erst aufgeschrieben, wenn heute vorbei ist. Stellst du fest, daß deine Monatsübersicht nicht genug Platz für deine Termine hat, machst du einfach nächstes Monat eine andere mit mehr Platz - oder umgekehrt. Fällt dir plötzlich ein, du muß deine Ausgaben nachverfolgen, fängst du einfach auf der nächsten freien Seite eine entsprechende Übersicht an.

Das Bullet Journal ist flexibel und paßt sich ständig deinen sich ändernden Bedürfnissen an - einfach toll!

Einkaufen

Nachdem ich mich durch x Blog Posts und Videos gekämpft hatte, wollte ich sofort ein Journal bestellen. Nachdem ich mich dann wiederum durch x Produkte gekämpft hatte, entschied ich mich für ein deutsches Produkt, das Leuchtturm 2017 Notizbuch, und zwar in der Farbe Berry; wenn schon, dann auffällig.

Leuchtturm1917 Bullet Journal Berry

Für einige der Standard Logs bzw. Spreads entschied ich mich statt von mir handgemacht für Printables von Anderen, einfach weil mir die Lust fehlt, eine ordentlich aussehende Monatsübersicht zu machen, die mir gefällt (und das dann jeden Monat). Die Original-Liste ist mir zu klein, ich möchte Kästchen pro Tag, und das Ganze ist mir händisch zu mühsam. Da fielen mir die Printables für 2016 wieder ein. Darunter waren nämlich auch Monatsübersichten, die genau passen würden. Es gibt bei The Handmade Home schon die Planner für 2017, also habe ich mir da die Monate (sowie eine Jahresübersicht und die Geburtstagsliste) heruntergeladen. Das klebe ich dann kurzerhand in das Journal ein.

Der Pen Loop, der den Stift beim Notizbuch hält, ist im Leuchtturm 1917 NICHT inklusive. Das hat schon für etwas Unzufriedenheit auf diversen Seiten gesorgt. Wer die kleine zusätzliche Ausgabe für den Pen Loop scheut, findet hier bei Page Flutter einen tollen Tip (die Nummer 5), den ich mir gleich zu eigen gemacht habe. Nach ein paar Tagen hat sich aber herausgestellt, daß mir das mit dem Gummiband nicht gefällt. Der Stift hält nicht wirklich sicher, und es ist mir zu umständlich, ihn da immer hineinzuklemmen. Deshalb habe ich mir dann doch einen Pen Loop besorgt. Da mein lokaler Schreibwarenladen ihn nicht in "Berry" hatte, kaufte ich ihn in einer Kontrastfarbe, nämlich "Smaragd" (denke ich). Fehlkauf! Dieser sogenannte "Pen Loop" ist meiner Ansicht nach ein PENCIL Loop oder FINELINER Loop für superdünne Stifte. Leider paßt da ein normaler Kuli, geschweige denn ein Füller, nicht rein. Total blöd ist das ! Zurück zum herumfliegenden Stift.

Soweit also meine Gedanken im Vorfeld.  Im zweiten Teil gibt es einen ersten Erfahrungsbericht. 

Scrapbooking mit Rikki

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