Browsing Category: Was ist das?

Layout: Verlassen (MOC)

Für eine Blindscrap Challenge während des MOC habe ich dieses Layout gemacht. 


Was ist ein Blind Scrap? 

Man bekommt Anweisungen "blind", sprich, du hast keine Ahnung vom Endergebnis, sondern folgst einfach den Anweisungen (sie sind nicht so akkurat, daß am Ende alle Layouts gleich aussehen). Es gibt immer Raum für eigene Anpassungen und Entscheidungen. 


Das Gebäude ist das verlassene Golfo Hotel in Maderno-Toscolano. 

Verlassen

Credits: Pause by Sabrina's Creations; Currently by Allison Pennington; This or that by etc. by Danyale; Candid by One little bird; Mess it up vol. 5 by Little Butterfly Wings; Fringe benefits by Dani B ; Fonts: DESIGNER, Anodyne

Ein neuer Begriff: Kitted Templates

Was sind kitted Templates? Wieder ein neuer Begriff, der die Sache allerdings ganz gut umschreibt. Er stammt von Tiffany Tillman von Scrapaneers, die Templates so bezeichnet, die mit Papieren und Elementen eines Kits gemacht wurden, aber dennoch, aufgrund der belassenen Ebenen, völlig veränderbar sind. Bisher kannte ich keinen eigenen Namen dafür, aber "kitted Templates" passt genau. Hier ist eine ganz neue kitted Template von Tiffany Tillman als Beispiel. Es gab sie heute als Freebie im Scrapaneers Newsletter. Kitted Template von Tiffany Tillman Wenn die Vorlage schon so gut wie fertig ist, sehe ich keinen Grund dafür noch x Sachen zu ändern, deshalb behalte ich bei solchen Templates fast immer alles bei, was da ist. Ich selbst benutze die kitted Templates von Just Jaime ja für mein diesjähriges Jahrbuch, aber ich ändere an den Dingern (fast) NICHTS. Ich tausche mal eine Journaling Karte aus, entferne oder ersetze mal ein Element, weil es thematisch nicht passt, aber das war es auch schon. Zum Zeitsparen sind kitted Templates sehr nützlich. Man hat das Layout fertig, aber man behält alle Freiheiten. Definitv besser als eine Quickpage. Wenn es aber um das kreative Scrappen geht gehören Kit + Template einfach für mich nicht zusammen. Da will ich machen, was mir gefällt, ohne daß sich schon jemand vor mir den Kopf zerbrochen hat. Wie findet ihr kitted Templates? Mögt ihr sie? Benutzt ihr sie? Oder schränken sie euch zu sehr ein? 

Glossar für Produkte von Anna Aspnes

Viele Scrapper sind manchmal etwas verwirrt, wenn es darum geht, was die einzelnen Produkte von Anna Aspnes sein sollen. Transfer, FotoBlendz, Overlay…was ist der Unterschied, was macht man damit (oder vielmehr, wofür ist das gedacht? - Machen kann man damit, was man will)? Hier wird nun für Abhilfe gesorgt, denn Anna hat ein Glossar erstellt, das man sich kostenlos in ihrem Shop herunterladen kann. AASPN_aAGlossaryOfTerms Alles wird erklärt und anhand von Beispielen gezeigt. Ein toller Service. Hier geht es zum aA Glossary of Terms.

Ein Wort zu Creative Teams

Für viele Scrapper ist es ein Traum, zu einem oder mehreren Creative Teams zu gehören. Was ein Creative Team ist, habe ich hier schon einmal erklärt.

Wenn ich manche Scrapper sehe, deren Forumssignatur anzeigt, daß sie in fünf oder noch mehr Teams sind, schwirrt mir echt der Kopf. Wie kann man nur in so vielen Teams sein? Scrappt man da nicht nur noch, um seinen Teamverpflichtungen nachzukommen?

Produkte

Ich bin momentan in einem Creative Team (das andere habe ich kürzlich aufgegeben) und finde das ausreichend. Ich habe das Glück (oder Pech, je nachdem, wie man die Sache sieht) daß meine Designer nicht zu denen gehören, die Produkte wie vom Fließband fabrizieren, und kann deshalb viele Layouts machen, ohne an bestimmte Produkte gebunden zu sein.Der Gedanke, daß ich vielleicht mit Produkten scrappen müßte, die mir auch einmal nicht 100%ig gefallen und/oder ständig mit vorgegebenen Produkten, hält mich letztendlich davon ab, mich für mehr Teams zu bewerben – womit ich natürlich nicht sagen will, daß ich überhaupt genommen würde. Ein Team kommt für mich wirklich nur in Frage, wenn ich die Produkte ohnehin verwenden möchte, und wenn tatsächlich die Produktionsrate nicht allzu hoch ist.

Anforderungen

Vor einiger Zeit habe ich einen CT Call gesehen, bei dem mir ganz anders wurde. Ja, die Designer betreiben ein Geschäft, viele nebenbei, andere hauptberuflich, aber daß man, um scrappen zu können, einen Vertrag unterschreiben, meinen Skype Account oder (und das finde ich wirklich allerhand) meine Handynummer für WhatsApp angeben MUß, ist wirklich zu viel. Viele Designer verlangen, daß man sehr kurzfristig Layouts mit neuen Produkten macht, was ich verstehen kann, aber daß ich mein Leben auffächern soll, nur um kostenlos an Digiscrapping Produkte zu kommen, ist übertrieben.

Wenn man sich für ein CT bewirbt, muß man auch bedenken, daß man unter Umständen mit Produkten arbeiten soll, die einem überhaupt nicht liegen oder gefallen. Mit Babyprodukten könnte ich jetzt weniger anfangen, ebenso mit Prinzessinnen Kits oder z.B. Baseball Kits. Man sollte sich darüber klar sein, daß man sich in solchen Fällen einiges einfallen lassen muß, um die Produkte anständig zu promoten.

Sollte dann auch noch verlangt werden, daß man mindestens zwei Layouts mit einem Produkt anfertigt, was ich selber als Zumutung empfinde, wird es ganz schwer. Ich verwende ein Kit selten als Ganzes öfter als einmal, und bei einem Kit, das mir noch nicht mal entspricht, ist das ein Ding der Unmöglichkeit.

Gepostet werden muß oft in einer Mindestanzahl von Galerien usw. Wer also üblicherweise seine Layouts nur auf dem eigenen Blog postet oder in seiner Stammgalerie, muß etwas mehr Zeit einplanen. Häufig werden die Designergalerie und zwei Weitere verlangt, außerdem, sofern möglich, Blog und Social Media. Aktive Teilnahme im CT Forum, und - nicht zu vergessen - ordentliche Credits mit Links zu den Produkten nehmen auch Zeit in Anspruch. Hier können Tools wie Anna Forrests Credit Tracker Script helfen.

Häufig wird auch verlangt, daß man Challenges hostet, Tutorials für den Blog des Designers schreibt, oder ähnliches. Alles ist sehr zeitintensiv und verlangt eine Menge Engagement.

Gegenleistungen

Die üblichen Gegenleistungen sind kostenlose Produkte. Sprich, dafür daß man Stunden seiner Zeit opfert – dabei natürlich aber etwas tut, was man sowieso getan hätte –, bekommt man im Gegenzug ein Produkt, das man sich für den Gegenwert von zwei Tassen Kaffee hätte kaufen können. Creative Team Work ist also ein Liebesdienst, denn die Bezahlung rentiert sich nicht. Andererseits erhöht es das Ansehen in der Digiscrapping Community in CTs zu sein. Je höher das Ansehen des Designers, desto größer das Prestige des Scrappers (falls man auf solche Äußerlichkeiten Wert legt).

Merkwürdigerweise gibt es auch Calls, die ÜBERHAUPT keine Gegenleistungen angeben. Ich gehe schon davon aus, daß es natürlich Produkte kostenlos gibt, aber explizit erwähnt wird das manchmal nicht. Hat man nur Zugang zu neuen Produkten oder zu allen Produkten des Designers? Oder geht man davon aus, daß es dem Scrapper egal ist, sofern er nur überhaupt kostenlose Produkte bekommt.

Man muß sich gut überlegen, ob man in ein CT möchte, wenn man “nur” neue Produkte bekommt. Vor allem, wenn der eigene bisherige Vorrat an Produkten des Designers klein ist, hat man vielleicht Schwierigkeiten, ein Layout zu kreieren. Braucht man ein Grunge Overlay oder eine Maske, aber im aktuellen Kit ist nichts dergleichen, hat man Pech. Bei Teams, wo man aus dem Vollen schöpfen und auch auf alte Produkte zurückgreifen kann, hat man dieses Problem nicht.

Generell finde ich, Creative Teams sind ein zweischneidiges Schwert. Man sollte sich gut überlegen, ob einem 1. die Produkte des Designers überwiegend gefallen und man damit ohnehin scrappen würde und 2. die Anforderungen auf Dauer nicht zu viel werden könnten.

Was ist eure Meinung zu Creative Teams?

Layout: Chinatown Gate

Für eine Blind Scraplift Challenge bei Oscraps habe ich dieses Layout gemacht.


Was ist eine Blind Scraplift Challenge?

Diese Challenges heißen unter Umständen auch etwas anders, sie haben aber immer eines gemeinsam. Der Challenge-Leiter nimmt sich ein Layout, das geliftet werden soll, aber zeigt es nicht her. Man gestaltet sein Layout nach den Angaben, die einem gegeben werden, ohne das Original zu sehen. Die Angaben können in einem Rutsch erfolgen, oder aber, z.B. bei einem Chat, nach und nach gemacht werden. Am Ende ist das Vergleichen des Originals mit den Scraplifts oft überraschend, denn jeder Scrapper interpretiert die Angaben anders.

Was ist ein Scraplift? Siehe hier.


Es ist eine weitere Seite für mein England Album und ziemlich farbenfroh geworden (und irgendwie passend zu meinem letzten Winterblues-Foto).

Chinatown Gate

Credits: Oscraps: It's a wonderful Life collab. Around the world wordart: Vinnie Pearce, Chinese dragon brush by Hawksmont, Font: Another typewriter

Die Geschichte der Grab Bags

Grab bags im Digital Scrapbooking haben im Laufe der Jahre eine wundersame Verwandlung durchlaufen.


Was ist eine grab bag?

Eine grab bag ist eine Wundertüte, die sich dadurch auszeichnet, daß man für wenig Geld etwas kauft, von dem man nicht weiß, was es ist. Was in der Tüte ist, erfährt man erst hinterher - also Spannung und Überraschung pur.


Anfangs (damit meine ich vor ca. 8, 9 Jahren) war eine digital scrapbooking grab bag tatsächlich eine Wundertüte. Für ein paar $ kaufte man sich eine “Tüte” mit Produkten, die man vorher nicht sah. Erst beim Entzippen eröffnete sich, was man denn da so erbeutet hatte. Das konnte manchmal was sein, was einem gar nicht gefiel, oder aber was Wunderschönes, im Allgemeinen wurde man nicht enttäuscht. Irgendwas ging immer, und der halbe Spass war ja die Spannung beim Auspacken.

Dann kam irgendjemand auf die Idee, Seiten ins Leben zu rufen, die hießen in etwa “grab bag reveal” (ein Beispiel dafür hier, allerdings gab man dort 2011 auf, zu posten). Käufer von grab bags sandten dorthin die previews einer grab bag und die wurden dort dann gepostet, so daß potentielle Käufer nicht die Katze im Sack kaufen mußten, wenn sie nicht wollten.

Wieder etwas später fingen Designer dann an, ihre grab bag Bilder als eine Art Mini Vorschau (sneak peek) zu gestalten, so daß man zumindest eine Idee hatte, was für Farben oder was für ein Stil in der grab bag steckte. Gina Cabrera macht das immer noch so. Ihre sogenannten Idea Notebooks sind klasse, riesig groß und IMMER ihr Geld wert. Ihr 2013 DSD Idea Notebook ist übrigens noch bis 9.11. zu haben.

DDE Idea Notebook

Heute sind wir soweit, daß eine grab bag eigentlich nur noch günstig im Preis ist. So gut wie jede wird direkt in den previews mit allem, was drin ist, angezeigt, so daß man sofort weiß, ob man die 3-5$ für die Produkte (die immer bedeutend mehr kosten würden, wären sie nicht in einer Grab Bag gebündelt) ausgeben will oder nicht. Einerseits ist das schon schön, man erlebt keinerlei unliebsame Überraschungen beim Auspacken mehr, andererseits, wo bleiben Spiel, Spass und Spannung? Auf der Strecke.

Irgendwie schade!

Inhalt eines Digital Scrapbooking Kits

Was findet sich eigentlich alles in einem Digital Scrapbooking Kit? Was kann man damit anfangen?

Ein Kit ist wie ein fertig gepacktes Set, in dem alles enthalten ist, was man für das Erstellen eines Layouts benötigt. Natürlich kann man immer noch mehr verwenden, Papiere und Elemente von anderen Kits und/oder Designern kombinieren, aber generell reicht ein Kit für x Layouts, ohne langweilig zu werden.

Ein Kit besteht aus Papieren & Elementen. Beim Paper-Scrapbooking werden Papiere (und Elemente) mit Fotos/Erinnerungen kombiniert, und das ist beim digitalen Scrapbooking nicht anders. Kits werden entweder in einem Pack verkauft, mit Papieren und Elementen zusammen, oder aber auch einzeln. Sollte beides angeboten werden, ist der Kombipack in der Regel günstiger. Viele Designer kreieren auch add-ons wie z.B. Cluster oder Quickpages, die man dazukaufen kann. Oft gibt es dann auch ein Bundle mit jedem Bestandteil zum Sonderpreis. Man sollte sich aber gut überlegen, ob man diese Teile auch wirklich alle brauchen wird. Sonst wird der Sonderpreis von 10-15$ schnell zum etwas teuren Schnäppchen.

Papier (im .jpg Format) wird als Hintergrund, Unterlage, Anhänger usw. verwendet. Man kann Blumen daraus machen, Rahmen und und und. In digitalen Kits sind solche Elemente meist schon fertig hergestellt und als .png Datei gespeichert, so daß man sie direkt auf das Layout ziehen kann. Man kombiniert soviele oder sowenige Papiere und Elemente, wie man möchte.

Als Beispiel zeige ich euch ein Kit von Mye de Leon (mein *Designer des Monats*) namens In the meadow (Papiere/Elemente/Extra Papiere).

In the meadow previewIn the meadow papers preview

Papiere

In the meadow Papiere

Elemente

In the meadow Elemente

Extra Papiere

In the meadow Papiere extra

Man sieht, hier hat man jede Menge Material, um mehrere Layouts zu erstellen.

Die Elemente in Kits variieren natürlich stark, abhängig vom Stil, Geschmack und Erfahrung des Designers. Manche lieben Blumen, und es gibt davon sehr viele Variationen in einem Kit, andere mögen Rahmen, Sticker, Bänder, Stempel, Wordart, Glitzer, Ephemera oder was auch immer. Basis-Elemente wie Rahmen, Knöpfe, Blumen, irgendetwas zum “Befestigen” der Fotos (z.B. tape) finden sich so gut wie immer in irgendeiner Form in einem Kit – außer vielleicht bei Anna Aspnes, ihre Kits sind völlig anders.

Man muß sich einfach umsehen und herausfinden, welcher Stil einem am besten gefällt, und welche Designer einem am besten liegen.