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NexusFont: Fonts finden mit geändertem Laufwerkbuchstaben

ürzlich mußte ich all meine Fonts von einer externen Festplatte auf eine Andere transferieren, die einen neuen Laufwerkbuchstaben hatte. Das resultierende Problem war, daß NexusFont daraufhin zwar noch meine importierten Folder und die erstellen Sets angezeigt hat, aber die Fonts nicht mehr fand, da der Pfad nun ein anderer war. 

Hier kann man aber schnell Abhilfe schaffen. In den ->AppData findet man im ->Roaming Ordner den Ordner ->NexusFont und darin wiederum eine XML Datei namens library. Nach einem Rechtsklick darauf wählt man "Bearbeiten". Man braucht hier übrigens keinen XML-Editor oder sowas, die Datei öffnet sich automatisch im Editor. 

NexusFont Pfad

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Credit Tracker Script von Anna Forrest

Schon vor einiger Zeit habe ich über den Supply Tracker von Speedscraps berichtet, der dabei hilft, sich zu merken, welches Material man für ein Layout verwendet hat. Dabei hatte ich auch kurz den Credit Tracker von Anna Forrest erwähnt, den ich damals aber nur vom Ansehen her kannte. Vor einiger Zeit habe ich ihn mir angeschafft und hatte genug Zeit ihn ausgiebig zu benutzen (und testen). Vorneweg, wenn man ein Ein-Kit-Scrapper ist, der bei einem Layout kaum Material von anderen Kits, geschweige denn von verschiedenen Designern, verwendet, braucht den Credit Tracker nicht. Aber für Leute, die ihr Material für ein Layout aus zig Kits und Designern zusammensuchen, ist er ideal. Ich kann ihn nicht genug loben! Vorbei die Zeiten, in denen man akribisch festhalten mußte, wessen Knopf man verwendet, welches Papier dieses ist, von welchem Kit jene Blume ist. Alles geht – mit ein bißchen einmaliger Vorarbeit – automatisch. Und am Ende werden die Credits noch ordentlich und sauber im gewünschten Format zusammengeschrieben, so daß man sie nur noch kopieren und einfügen muß. Perfekt! Den Credit Tracker gibt es für Photoshop ab Version CS3, ab Version CS4 gibt es den Credit Tracker mit einem Panel für die Photoshop Extensions. Das Panel ist sehr praktisch, weil man das Script dann direkt über diese kleine Leiste rechts aufrufen kann. In jener Version heißt es, das Script ist für CS4 und CS5, aber ich verwende es mit CC, und es funktioniert einwandfrei. Auch klappt alles im Zusammenspiel mit Lightroom. Wie das Script funktioniert, was man als Vorarbeit leisten muß und wie wenig Arbeit man dann anschließend noch mit den Credits hat, folgt in einem zweiten Post demnächst.

Dateien umbenennen

Im Normalfall benennt jeder Designer seine Dateien auf eine bestimmte Art und Weise, die natürlich nicht für jeden Designer gleich ist. Oft genug heißen Dateien z.B. “sz_gt_button1…” was einem  hinterher wenig hilft, wenn man wissen möchte, von welchem Designer und aus welchem Kit das Papier oder Element stammt. Viele Digiscrapper benutzen ein Script oder sonst eine Methode, Dateien auf ein Layout zu ziehen, die den Dateinamen als Ebenennamen beibehält, aber das hilft nur, wenn die Datei auch so benannt ist, daß man sie noch anhand des Namens identifizieren kann. (Siehe auch: Die nötigen “credits”). Meine Photoshop Version kann zwar in batches umbenennen, aber keine Bausteine ersetzen, was ziemlich blöd ist, denn in einem Dateinamen wie dem obigen, möchte ich z. B. gerne das “button1” beibehalten. In diesem Fall hilft Software, die Dateien umbenennen kann, wie Rename Master (Download z.B. hier von CHIP.de). Ich habe Rename Master nun eine Zeitlang verwendet und bin sehr zufrieden damit. Es handelt sich um Freeware, allerdings freut sich der Entwickler über Spenden. Das Umbenennen funktioniert ganz einfach. Ich habe mir hier einen Ordner mit Dateien aufgerufen, die ich gerne teilweise umbenennen möchte.  Bitte klickt für eine größere Ansicht auf das Bild. Rename Master Screenshot 1 Alle Dateien sind von Haus aus ausgewählt; sollte man Dateien nicht umbenennen wollen, muß man sie manuell wegklicken. Ich möchte bei allen Dateien das “ad” durch “Anita Designs”ersetzen. In der linken Spalte findet man dafür den Punkt [06] Replace/Find and Replace. Rename Master Screenshot 2 Hier gebe ich dann zum Finden “ad” ein, was dann durch “anita_designs” ersetzt werden soll. Rename Master Screenshot 3 In der Liste der Dateien sehe ich dann sofort wie meine Dateinamen danach aussehen werden. Dort wo “ad” stand, steht jetzt “anita_designs”. Passt so. Rename Master Screenshot 4 Dann klickt man einfach auf Rename, und die Dateien werden umbenannt. Snap_2013.09.22_15h09m13s_006 Fertig! Es gibt viele Möglichkeiten, wie Dateien benannt/umbenannt werden sollen. An das Ende hängen, an den Anfang, an eine bestimmte Position, etwas wird entfernt, ersetzt, etc. Alles ist möglich. Rename Master Screenshot 5 Zum Umbenennen von Dateien ist Rename Master uneingeschränkt empfehlenswert.

Ein Layout Schritt für Schritt

Nachdem ich kürzlich über Digitale Scrapbooking Kits gesprochen habe, mache ich heute nun mit dem gezeigten Kit ein Layout (und ihr werdet sehen, ich mache es mir wirklich einfach). Zusätzlich zu dem Kit In the meadow (mehr davon seht ihr hier) benutze ich noch etwas aus dem Kit Making memories, sowie ein paar andere Kleinigkeiten. Making memories elements von Mye de Leon Erst nehme ich ein Hintergrundpapier und füge einen Rahmen für drei Fotos (von Making memories) dazu. Ich habe mir schon drei Fotos vorbereitet, die ich jetzt auf das Layout unter den Rahmen ziehe und zurechtschneide. Schlagschatten mache ich immer gleich, dann vergesse ich das nicht. Continue Reading

Inhalt eines Digital Scrapbooking Kits

Was findet sich eigentlich alles in einem Digital Scrapbooking Kit? Was kann man damit anfangen?

Ein Kit ist wie ein fertig gepacktes Set, in dem alles enthalten ist, was man für das Erstellen eines Layouts benötigt. Natürlich kann man immer noch mehr verwenden, Papiere und Elemente von anderen Kits und/oder Designern kombinieren, aber generell reicht ein Kit für x Layouts, ohne langweilig zu werden.

Ein Kit besteht aus Papieren & Elementen. Beim Paper-Scrapbooking werden Papiere (und Elemente) mit Fotos/Erinnerungen kombiniert, und das ist beim digitalen Scrapbooking nicht anders. Kits werden entweder in einem Pack verkauft, mit Papieren und Elementen zusammen, oder aber auch einzeln. Sollte beides angeboten werden, ist der Kombipack in der Regel günstiger. Viele Designer kreieren auch add-ons wie z.B. Cluster oder Quickpages, die man dazukaufen kann. Oft gibt es dann auch ein Bundle mit jedem Bestandteil zum Sonderpreis. Man sollte sich aber gut überlegen, ob man diese Teile auch wirklich alle brauchen wird. Sonst wird der Sonderpreis von 10-15$ schnell zum etwas teuren Schnäppchen.

Papier (im .jpg Format) wird als Hintergrund, Unterlage, Anhänger usw. verwendet. Man kann Blumen daraus machen, Rahmen und und und. In digitalen Kits sind solche Elemente meist schon fertig hergestellt und als .png Datei gespeichert, so daß man sie direkt auf das Layout ziehen kann. Man kombiniert soviele oder sowenige Papiere und Elemente, wie man möchte.

Als Beispiel zeige ich euch ein Kit von Mye de Leon (mein *Designer des Monats*) namens In the meadow (Papiere/Elemente/Extra Papiere).

In the meadow previewIn the meadow papers preview

Papiere

In the meadow Papiere

Elemente

In the meadow Elemente

Extra Papiere

In the meadow Papiere extra

Man sieht, hier hat man jede Menge Material, um mehrere Layouts zu erstellen.

Die Elemente in Kits variieren natürlich stark, abhängig vom Stil, Geschmack und Erfahrung des Designers. Manche lieben Blumen, und es gibt davon sehr viele Variationen in einem Kit, andere mögen Rahmen, Sticker, Bänder, Stempel, Wordart, Glitzer, Ephemera oder was auch immer. Basis-Elemente wie Rahmen, Knöpfe, Blumen, irgendetwas zum “Befestigen” der Fotos (z.B. tape) finden sich so gut wie immer in irgendeiner Form in einem Kit – außer vielleicht bei Anna Aspnes, ihre Kits sind völlig anders.

Man muß sich einfach umsehen und herausfinden, welcher Stil einem am besten gefällt, und welche Designer einem am besten liegen.

Neutrale Kits für Themen Layouts

Ostern steht vor der Tür, und ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, wie ich meine Osterbilder verscrappen kann, ohne Geld für Osterkits auszugeben. Allerdings, falls ihr Osterkits kaufen wollt, könnt ihr euch bei meinem Pinterest Board für Ostern Inspiration holen. Dort findet ihr Themenkits dafür en masse. Zurück zu meinem Plan, nichts auszugeben. Ich habe so gut wie keine Osterkits. Ein Minikit von vor zig Jahren von Jen Wilson, das ich schon letztes Jahr benutzt habe, und ein zwei Freebies, die aber nicht zusammenpassen. Blöd! Also habe ich mich in meinem Ordner nach passenden Farben umgeschaut, und bin auf dieses Nostalgia Kit von Jen Allyson gestossen: Nostalgia PapierNostalgia labels Die Farben sind gut geeignet und mit ein bißchen Osterdeko wird das gut funktionieren. Ein paar Sachen habe ich dann doch noch bei mir in diversen Kits gefunden… Elemente für Ostern Eine Websuche hat noch eine kostenlose Template mit Osterei entdeckt, die ich vielleicht verwenden werde. Die Template gibt es hier. Oster Template Die Collectible Sparte von about.com hält jede Menge Vintage Osterkarten zum Download bereit (allerdings nicht sehr groß). Wem das nicht genügt, der kann immer noch bei The Graphics Fairy vorbeischauen, dort gibt es Vintage Grafiken in großen Mengen und zu jedem Thema. Bei Dafont gibt es eine Sparte mit Oster Fonts – ziemlich kitschige Schriftarten, aber ein paar brauchbare Dingbat Fonts, mit denen man seine Seiten etwas österlich gestalten kann. KR Easter Nr. 2Easter Hoppy Wenn man sich dann selbst noch einen Wordart Titel aus vorhandenen Fonts macht, hat man alles, was man braucht. Ihr seht also, man kann auch mit neutralen Kits Themen Layouts planen (scrappen kommt erst noch), indem man sich mit ein paar einzelnen, zusammengesuchten Elementen aus dem eigenen Fundus oder von Webseiten, die die Benutzung erlauben, sowie Fonts behilft.