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ATC: Book beginnings – A game of thrones

Das ist die nächste Karte in meiner Book Beginnings ATC Reihe. Diesmal habe ich den ersten Band vom Lied von Eis und Feuer, "A game of thrones" von George R. R. Martin, genommen, logisch! Das Kit, das ich gewählt habe, ist ein Ende des Sommers - Erntezeit Kit, das echt hervorragend zum Thema paßt. A game of thrones Credits: Summer Harvest by Jen Maddocks, Meta Wulandari & Violamoni;  Dragon brush by Hawksmont; Fonts: Barbaro-Roman, Born

Game of Thrones S6/E10 Die Winde des Winters

So, Winter ist jetzt endlich da. Der Episodentitel "Die Winde des Winters" gefällt mir, es ist der Titel des nächsten Buches, auf das wir alle schon so lange warten. Die letzte Episode der sechsten Staffel war wieder gut; mit dieser und der Episode letzte Woche haben sich die Macher wieder etwas rehabilitiert, nachdem ja wirklich bisher alle Episoden eher mau waren - im großen und Ganzen gesehen. Cersei kennt kein Limit. Jetzt legt sie ein ganzes Viertel in Schutt und Asche, bringt x unschuldige Leute um, löscht fast die Tyrells aus und verursacht durch Vernachlässigung ihres Sohnes (dessen Frau unter den Opfern war) dessen Selbstmord. Die Prophezeiung von damals hat sich bewahrheitet. Dass Tommen irgendwie sterben mußte, war klar, aber wer hätte ihn umbringen sollen? Der Knabe war so nett und tat keinem was zuleide. Tada, Selbstmord - die eleganteste Lösung! Jetzt kam auch wieder Dorne ins Spiel. Olenna koaliert mit den Sands, und die neuen Allierten finden gleich noch einen größeren Partner mit Hilfe von Varys. Ich dachte, der Dorne Plot wäre endgültig tot, aber wenigstens kommt Dorne nun doch noch -wie von Doran Martell geplant - als Unterstützer der Targaryens zum Tragen. Die kleine Lyanna Mormont gefällt mir echt. Sie hat Biss. Littlefinger. Die Szene im Godswood fand ich sehr schön. Fast romantisch, dann aber wieder nicht. Ich denke, daß man mit Littlefinger gut fahren würde, SOLANGE man das gleiche Ziel verfolgt. Die Konfrontation zwischen Ser Davos und Melisandre war nicht ohne. Sie kann froh sein, so glimpflich davongekommen zu sein. Ja, Jon Snow ist Lyannas und Rhaegars Sohn. Wer hätte das gedacht? Eigentlich jeder, aber trotzdem war die Rückblende ganz nett. Was die ganze Geschichte um Sam soll, weiß ich nicht. Irgendwie führt sie ins Leere. Die Maester verfolgen anscheinend keine eigenen Pläne, also was soll das? Die Freys. Gut, daß Vater und Söhne nun endlich den verdienten Lohn empfangen haben. Jaime ist wahrscheinlich mehr als dankbar, denn er sah so aus, als würde er den Job gerne selbst erledigen. Die Pastete war keine üble Idee, wenn auch nicht originell. Welch eine Genugtuung für Arya, Walder Frey auf die gleiche Art umzubringen, auf die ihre Mutter starb. Westeros hat nichts Gutes zu erwarten, wenn man sich die letzte Einstellung der Episode ansieht. Danis Flotte mit den Armeen der Unsullied, Dothraki, Ironborn (oder einem Teil davon), Tyrells und Dorne gepaart mit den drei Drachen, wer wird da etwas entgegenzusetzen haben? Ich hoffe nur, die ganzen Südländer bringen sich ein paar Mäntel mit!

Game of Thrones S6/E9 Die Schlacht der Bastarde

Was für eine Episode! Die Action, die sich seit Wochen anbahnte, kam nun endlich zum Ausbruch - und das mit voller Wucht. Ich fand, man sah auch ganz deutlich, daß die Episoden einfach besser sind, wenn sie sich auf weniger Schauplätze konzentrieren. Diesmal waren nur Mereen und Winterfell dabei, und sofort merkte man einen Unterschied. Es war kein hektisches Hineinquetschen von etlichen Szenen, sondern man ließ sich Zeit - und das Ergebnis war viel besser. Danys Comeback wurde voll ausgekostet. Wow, wer Drachen hat, braucht nichts anderes mehr. Kein Wunder daß Yara das Plündern aufgibt, wenn sie damit zu so einer Verbündeten kommt. Nimm noch die Dothraki Horden dazu, und Dany wird unschlagbar. Wie sie die Meister niedergebügelt hat, einfach klasse. Da kam Genugtuung auf. Ich bin zwar nicht gerade ein Fan von Deus ex Machina, aber bei Drachen mache ich eine Ausnahme. Und damit nicht genug! Endlich erlebten wir die Genugtuung, diesen Bastard - in jeglicher Hinsicht - Ramsay tot zu sehen. Eine Zeitlang sah es nicht so aus (obwohl das Ergebnis ja eigentlich vorhersehbar war, sicher war es dennoch nicht), denn Jon ist ein miserabler Feldherr. Hätte er sich mal ein Beispiel an Sansa nehmen sollen. Von Rechts wegen, müßte Jon Snow jetzt endgültig tot sein, aber jemand meinte es wohl gut mit ihm. Eine so realistische mittelalterliche Schlacht habe ich bisher noch nicht gesehen. Keine Kriegsverherrlichung, kein nobler Kampf, sondern der nackte Wahnsinn! Schlamm, Dreck, Gedärme, meterhohe Leichenberge und -mauern. Unglaublich! Ich dachte für einen Moment, Jon erstickt unter den Körpern, bevor er sich nach oben grub. Man kann das gar nicht beschreiben, aber die Schlacht war wirklich schrecklich anzusehen. Aber dann - Littlefinger als Retter in letzter Minute! Die Kavallerie fegte den Ring hinweg und das Blatt wendete sich. Man sah Ramsay an, daß er das gar nicht glauben (oder wahrhaben) wollte. Seine Äußerung, man habe ja noch Winterfell, war wirklich Selbsttäuschung in Vollendung. Der Junge hat echt bis zum Schluß geglaubt, daß er sich noch irgendwie herauswinden würde können, selbst als er blutig geschlagen, selbst als er festgebunden auf dem Stuhl saß, und seine Hunde um ihn schlichen. Meine Bewunderung für Sansa wächst von Tag zu Tag. Das Mädchen hat sich seit der ersten Episode der ersten Staffel weiterentwickelt wie kein Zweiter. Nicht nur, daß sie seelenruhig zusah, wie Ramsay zerfleischt wurde, nein, sie sagte auch etwas, was man nicht wahrhaben will: "No one can protect anyone". Ein wahrhaft wahres Wort!

Game of Thrones S6/E8 Niemand

Dies war wieder eine recht interessante Episode - und äußerst blutrünstig. Sandor Clegane und sein Bruder reichen völlig aus, wenn es ums Blutvergießen geht, da braucht es keine Schlacht. Wie es scheint, kommt es nun doch nicht zum Kampf zwischen den beiden, denn nicht nur waren die Mörder der Dörfler letzte Woche keine wahren Anhänger der Bruderschaft (mehr), vielmehr waren es Abtrünnige, sondern Tommen hat nun auch noch Gerichtskämpfe verboten. Schlecht für Cersei! Wie Arya ihre Verletzung letzte Woche überleben konnte und dann, kaum wieder halbwegs auf den Beinen, auch noch den Schwertkampf mit The Waif gewinnen kann, ist schon sehr merkwürdig. Die Fantheorie, daß Arya und The Waif nur zwei Seiten einer Person sind, ist nicht VÖLLIG abwegig. Damit wäre dies sehr schön erklärt. Nachdem Arya nun gewonnen hat und The Waif tot ist, besinnt sie sich auf ihre wahre Person und geht zurück nach Hause. Allerdings: woher kommt in dem Fall der zwei Persönlichkeiten das Gesicht an der Wand her? Dany - die Retterin in letzter Minute (und Drogon): Gut, daß sie zurück ist. Drogon wird mit den Schiffen der Meister kurzen Prozess machen, das ist sicher. Den Rest besorgen dann die Dothraki. Jamie würde natürlich Edmures Sohn nicht über die Burgmauern schleudern lassen, aber das weiß Edmure ja nicht. Kein Wunder also, daß er Riverrun an die Lannisters und Freys (die Freys sind echt der Abschaum) kampflos übergibt. Der Blackfish hat's gewußt, aber das nützt ihm nichts. Er ist halt nur der Onkel und muß nun zurückstehen. Die nächste Episode heißt "Battle of the Bastards", das läßt auf eine ordentliche Schlacht hoffen. Wir haben Jon und Ramsay schon länger nicht mehr gesehen, es wird Zeit, daß der Kampf beginnt. Ich selber bin sicher, daß Ramsay dabei drauf gehen wird, denn Iwan Rheon sagte bei der Premiere, daß er nun endlich gute Jungs spielen kann. Für mich heißt das, seine Mitarbeit an der Serie ist vorbei, aber am Ende war das auch wieder nur eine falsche Fährte...verwunderlich wäre das nicht.

Game of Thrones S6/E7 Der gebrochene Mann

Angesichts der Besprechungen der Folge seit Sonntag hatte ich eine ultralangweilige Episode erwartet und GoT für diese Staffel aufgegeben. Keine Ahnung, was die Schreiber da reitet, aber seit das Originalmaterial größtenteils ausgegangen ist, fällt die Serie stark ab. Episdode 7 fand ich allerdings eine der Besseren. Ja, es ist immer noch nichts Aufregendes passiert, aber so langsam spitzen sich die Dinge zu - und ja, ich weiß, das sage ich seit der 1. Episode vor sieben Wochen. Daß Sandor Clegane wieder auftaucht verwundert Leser der Bücher nicht sonderlich. Man hatte schon Hinweise darauf bekommen, daß er nicht gestorben ist, und langsam wurde es Zeit für ihn, wieder zu erscheinen. Nachdem seine neuen Freunde nun alle (von der Bruderschaft?) umgebracht wurden, würde es mich nicht wundern, wenn er sich zum Champion der Spatzen aufschwingen würde für den bevorstehenden Kampf. Ein Zweikampf mit seinem Monsterbruder! Aufregend! Der verbale Schlagabtausch zwischen Lady Olenna und Cersei war auch nicht von schlechten Eltern. Wir wußten ja, daß Margaery nicht wirklich konvertiert ist, die Szene mit ihr und ihrer Großmutter war sehr schön. Cersei mal eine unbequeme Wahrheit ins Gesicht zu schleudern, war überfällig. Gut, daß das endlich mal geschehen ist. Lady Mormont gefiel mir. Das Mädchen hat Charakter - und paßte irgendwie gut zu Ser Davos. Daß Robb so ein Idiot war, trägt jetzt die unwillkommenen Früchte. Kein Wunder, daß Jon Snow und Sansa betteln gehen müssen, Robb hat sich als König des Nordens nicht gerade beliebt gemacht - auch wenn er sein Schicksal nicht verdient hat. Die Freys sind wirklich Abschaum, und unfähig obendrein, was sich bei der Belagerung von Riverrun ja zeigt. Echte Loser! Ob Jaime die Sache meistern wird? Nimmt Sansa nun doch Hilfe von Littlefinger an? Nötig ist es, aber was sollte dann die Szene neulich, in der sie ihn auf immer und ewig zum Teufel jagte? Arya? Ich kann mir nicht vorstellen, daß ihre Geschichte zu Ende ist. Solange man jemanden nicht tot am Boden sieht, ist gar nichts sicher (und daß noch nicht mal das gilt, sieht man an Jon). Aryas Tod hätte absolut keinen Einfluß auf die Geschichte, sofern man die jetzige Situation betrachtet, also wird nächste Woche etwas passieren, das sie wieder herstellt. Es gibt Stimmen, die sagen, daß es sich gar nicht um Arya handelte, sondern um Jaqen - möglich ist alles.

Game of Thrones S6/E6 Blut von meinem Blut

Ist die ganze bisherige sechste Staffel nur ein Hinarbeiten auf eine siebte Staffel? Es scheint, als würden sich die Ereignisse ganz langsam zuspitzen, aber man kann nicht sagen, daß schon wirklich viel passiert ist. Ja, ok, ein paar Leute sind tot (bei GoT ein völlig unspektakuläres Ereignis), aber ansonsten reden nur alle davon, was sie demnächst machen werden, aber in die Pötte kommt keiner. Die Auslöschung der Martells zähle ich nicht mit, denn die kam völlig unvermittelt und ohne jeglichen Anlaß. Ein absoluter Fehlschuß der Produzenten der Serie. Cersei und Jaime sind jetzt schon seit drei Episoden dabei, sich moralisch aufzurichten mit dem Gedanken, was sie ihren Feinden demnächst alles antun werden, aber wann kommt es dazu? Ihr schöner Plan, den Hohen Spatz in seine Schranken zu verweisen, ging eher nach hinten los mit einer Bloßstellung vor aller Augen. Ansonsten ist nicht viel in Aussicht. Demnächst scheint ja der Gerichtskampf anzustehen, von dem zumindest ich bisher noch nichts gehört hatte (oder ich habe ihn schon wieder vergessen). Der Mountain gegen wen auch immer; der Gegner sollte sich warm anziehen und sich immer Oberyn Martells Ende vor Augen führen. Dani plant ihr großes Comeback und will sich nehmen, was ihr zusteht. Schön, sie hat keine üble Armee, aber bisher hat sie es noch nicht mal wieder bis nach Mereen geschafft - und ihre tausend Schiffe sind auch nicht in Sicht. Wenigstens durfte sie wieder mal auf einem Drachen reiten, was auch prompt ihre Dothraki, die anfangs eher etwas schmollend wirkten, zu Anfeuerungsrufen verleitet hat. What a difference a dragon makes! Walder Frey will Riverrun zurückerobern - viel Glück dabei! Daß daraus nichts werden wird, kann man sich jetzt schon denken. Erst vor ein paar Tagen hatte ich an Edmure Tully gedacht, und was wohl aus ihm geworden ist. Jetzt wissen wir es, er saß im Verlies. Sams Familie fand ich ganz interessant. Wow, der Vater: eine schöne Mischung aus Tywin Lannister und Balon Greyjoy - was für ein widerlicher Typ! Auf sein Gesicht, wenn er merkt, daß zusammen mit seinem Sohn auch Heartsbane verschwunden ist, kann man sich jetzt schon freuen (falls wir jemals diese Szene sehen werden). Gilly hat zum ersten Mal aus ihren Lumpen herausgedurft und sah plötzlich richtig präsentabel aus. Wiedervereinigung mit Benjen, den man seit der dritten Episode der ersten Staffel nicht mehr gesehen hat. Das hat mich gefreut, denn ich mochte ihn. Ich hoffe, man erfährt mehr darüber, wie es ihm in der ganzen Zeit ergangen ist. Was ist mit Arya los? Hat sie gedacht, sie wird nur Leute umbringen dürfen, die sie nicht leiden kann? Sie hat offenbar doch nicht das Zeug zum Auftragskiller. Wird nun wieder Lady Stark aus ihr? In der nächsten Folge muß es nun echt mal losgehen, sonst ist die Staffel vorbei, und wir sind nicht einen Schritt weiter. Einerseits kein Wunder, denn es sind so viele offene Handlungsstränge, die sich, wenn überhaupt, nur langsam konsolidieren lassen. Andrerseits erwarte ich von Game of Thrones mehr als nur ein wöchentliches Bulletin, in dem mir in 5 Minuten pro Schauplatz die neueste Entwicklung gezeigt wird. Umso mehr als ich schon vergessen hatte, was sich überhaupt entwickelt, weil ich von der Geschichte zuletzt 4 Wochen/6 Monate vorher  gehört hatte. Ernsthaft, als ich Sam und Gilly auf dem Schiff mit dem Baby gesehen habe, wußte ich gar nicht mehr, wessen Kind das jetzt ist. Mein Mann sagt, es ist Crasters Sohn (in der TV Serie stimmt das auch), aber irgendwie hatte ich noch im Hinterkopf, daß Gilly Mance Rayders Sohn mit Dalla nach Süden mitgenommen hat; das ist aber nur im Buch der Fall. Game of Thrones - ich spreche hier von der TV Serie - verzettelt sich gerade etwas und verliert den Fokus.

Game of Thrones S6/E5 Die Tür – lost in translation

Oh mein Gott, was für eine Episode! Das Ende war mit Abstand das bewegendste Ende einer Serienepisode jemals. Ich habe geweint. Nicht nur, daß und wie Hodor gestorben ist, hat mich mitgenommen, sondern auch der Grund, warum Hodor so genannt wurde und nur dieses eine Wort sagen konnte. Ich war hinterher fix und fertig. George R. R. Martin muß vom ersten Moment an schon gewußt haben, daß Hodor mehr als 5000 Seiten später mal eine Tür halten und dabei sterben würde - einfach unvorstellbar. Wie es scheint, ging die Bedeutsamkeit der Szene in der deutschen Übersetzung wohl etwas verloren, da Hodor auch im Deutschen Hodor heißt - und von "Halt die Tür" zu "Hodor" ist ein langer Weg. Das ist so schade, ich hätte mir gewünscht, daß die Tragik von Hodors Geschichte auch auf Deutsch verdeutlicht hätte werden können. Continue Reading