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Lightroom für Digiscrapper #14 – Presets von Stuck in Customs

Ich bin großer Fan von Lightroom Presets, die es in Hülle und Fülle im Netz zum Herunterladen gibt. Kostenlos oder kostenpflichtig, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer seine Fotos nicht verhalten und matt mag (das scheint ja DER Trend im Moment zu sein, alles sieht recht verwaschen aus), der muß sich mal bei Stuck in Customs umsehen. Trey Ratcliff ist ein Fotograf, der ganz schön in der Welt herumkommt. Kürzlich war er in der Antarktis, und vor ein paar Tagen wurde ihm ausgerechnet im Zug von Köln nach Düsseldorf seine Kameraausrüstung gestohlen. Keine gute Werbung für Deutschland, aber Ganoven gibt es ja überall. Nach Deutschland trieb er sich in Dubai herum, und wir kommen alle in den Genuß seiner Fotos über Google + oder sein Blog. Wirklich eine Augenweide!

In seinem Shop Stuck in Customs bietet er neben Tutorials und anderem mehr auch Lightroom Presets an, und an jedem 1. des Monats gib es ein Set mit 10 Presets zum unschlagbaren Preis von 2.50$ (ab dem Tag danach kosten sie das Doppelte). Zum Ausprobieren gibt es auch eine Auswahl an Presets in einem kostenlosen Starter Pack.  Seine Presets sind nicht nur schön, sie haben auch noch Namen, die man sich merken kann. Sind in einem Set 20 Presets, die da heißen 1, 2, 3… kann ich mich nie erinnern, welches das war, das mir extra gut gefallen hat. Hier kein Problem: Namen wie “Only SOME drugs, mom” oder “Heavenly Booties” vergisst man nicht so leicht.

Hier habe ich mal ein Foto genommen und mit verschiedenen Presets versehen - ohne weitere Änderung. Natürlich paßt nicht jedes Preset für jedes Foto, aber so seht ihr mal, was ihr ungefähr erwarten könnt:

Default Gallery Type Template

This is the default gallery type template, located in:
D:\Domains\rikkidonovan.com\wwwroot\digitalscrapbookinghilfe\wp-content\plugins\nextgen-gallery\products\photocrati_nextgen\modules\nextgen_gallery_display\templates\index.php.

If you're seeing this, it's because the gallery type you selected has not provided a template of it's own.

Für 2.50$ oder auch 5$ pro Set bekommt man hier echt gute Ware, wer also mal Presets ausprobieren möchte, ist mit denen von Trey Ratcliff gut bedient.

Preset Viewer Argus

Vor längerer Zeit hatte ich schon einmal über Breeze berichtet, ein separates Programm zum Ansehen von Pinselspitzen, Ebenenstilen und anderen Photoshop Presets.
Das Programm ist gut, aber es ist halt doch ein weiteres Programm, das man öffnen muß. Ich vergaß dies ständig, und somit war ich auch bisher z. B. kein Pinselspitzen-Power-User.

Der Nachfolger Argus, den es seit 2013 gibt, sorgt nun für Abhilfe. Argus ist kein Programm, das man extra öffnen muß, sondern er integriert sich in Windows, so daß man direkt alle Presets über die Vorschau Funktion im Windows Explorer ansehen kann. Brilliant!

Nach dem Installieren sieht und hört man von Argus nichts mehr, bis man ihn braucht, und selbst dann ist er da, ohne gerufen worden zu sein. Das einzige, was man einmal machen muß, ist im Explorer die Einstellung, das Vorschaufenster anzuzeigen, vorzunehmen:

Ansicht m. Vorschaufenster


Klickt man dann auf irgendeine Presetdatei, sieht man sofort sämtliche enthaltenen Pinselspitzen, Stile oder was man sonst eben gerade ansieht.
Seit ich Argus benutze, ist meine Pinselspitzenbenutzungsquote (tolles Wort!) sprunghaft angestiegen. Ich entdecke laufend Pinselspitzen, von denen ich gar nicht mehr wußte, dass ich sie habe und bin begeistert.

Pinselspitzen Ansicht mit Argus

Man kann Argus Lite kostenlos ausprobieren, allerdings funktioniert er nur mit den Formen Presets. Der Preis der Vollversion ist mit $9,99 aber durchaus zu verschmerzen. Für die Leistung, die man bekommt, und den Komfort, ist er das mehr als wert.

Preset Viewer Breeze

BreezeIn einem früheren Artikel über PS Presets habe ich schon mal den Preset Viewer Breeze von Tumasoft erwähnt, den ich mir mittlerweile testweise (7-Tage Testversion) installiert hatte. Breeze kostet normalerweise 35$, momentan aber im Angebot für etwas weniger als die Hälfte - ein Schnäppchen. Nachdem ich ein paar Tage damit gescrappt habe, möchte ich das Programm nicht mehr missen. Breeze zeigt nicht nur Pinselspitzen, sondern auch Muster, Formen und Ebenenstile und erleichtert das Benutzen der Presets ungemein. Wo man sich vorher die kleinen thumbnail Bildchen in PS ansehen und häufig eher raten musste, was sie denn darstellen sollen, kann man sich nun komfortabel ein getreues Abbild ansehen und auch die Größe der Anzeige ändern. Hier sieht man Photoshop vs. Breeze (PS ist etwa Originalgröße, Breeze ist im Original natürlich sehr viel größer): Pinselspitzen in PSPinselspitzen in Breeze Man kann sich auch persönliche Gruppen zusammenstellen, z.B. zu bestimmten Themen oder einfach Lieblingspresets, die man immer wieder verwenden will. Einfach das Preset auf das Favoritensymbol ziehen und die neue Gruppe nach Wunsch benennen. Dann können nach Belieben noch weiter Presets in diese neue Gruppe gezogen werden. Favoriten- und Gruppensymbole So werden weitere Presets angezeigt: Farbfelder Farbfelder Formen (hier von Adobe Studio Exchange) Formen Muster (hier von about.com) Muster Ebenenstile (hier von actionfx) Ebenenstile Ich war vom Nutzen des Programmes überzeugt und habe es mir nun auch gekauft. Per email wird einem der Lizenzschlüssel zugesandt, der dann oben rechts eingegeben wird. Die Sprache des Programmes kann auf deutsch (und andere Sprachen) umgestellt werden, allerdings ist das deutsch zuweilen etwas holprig, ich bin deshalb schnell wieder beim englischen Original gelandet. Aber um das Programm einigermaßen zu verstehen, reicht auch die deutsche Version. Für jeden, der häufig Presets verwendet, kann ich den Preset Viewer Breeze nur empfehlen.

Zeitsparende Skripte von SpeedScraps

Skripte sind, anders als Aktionen, nicht einfach aufgenommene Arbeitsabläufe. Skripte werden in einer Programmiersprache geschrieben und können, basierend auf dem aktuellen Dokument, eine Situation beurteilen und entsprechend handeln.

Es gibt, wie auch bei Aktionen, kostenlose Skripte im Internet, die für Digiscrapper sehr nützlich sind. Aber ebenso, wie englischsprachige Aktionen manchmal in einer anderssprachigen Photoshop Version nicht funktionieren, gehen auch Skripte so gut wie nie, wenn die Sprache nicht übereinstimmt. Deshalb ist der folgende Link leider nur für die Nutzer hilfreich, die mit einer englischen PS Version arbeiten.

Bei Speedscraps wird eine Reihe kostenloser Skripte angeboten, die einfach wunderbar sind. Zum Beispiel...

  • Close Files beispielsweise schließt alle offenen Dokumente bis auf das aktive, ohne Änderungen zu speichern.
  • Copy&Close kopiert alle offenen Dokumente in das aktive .psd file und schließt sie danach.
  • Delete non visible löscht alle unsichtbaren Ebenen in einem Dokument.
  • ...

Absolute Zeitsparer!

Skripte können ebenso wie alle anderen PS Presets (Vorgaben) abgespeichert werden, wo du willst, und von dort geladen werden. Allerdings - und das ist beim Thema Zeitersparnis wichtig - macht das Skript für mich mehr Sinn, wenn es sofort und dauerhaft unter Skripte verfügbar ist.  Wenn ich erst auf -> Skripte, -> laden,  ->und dann zum Ordner navigieren muß, wo ich Presets abgespeichert habe etc., kann ich meine zig Fenster auch per Hand schließen. Deshalb speichere ich diese Skripte direkt im Programmorder von PS unter Vorgaben, Skripte ab. Dann erscheinen sie unter Skripte und können sofort angesteuert werden.

Wie organisiere ich PS Presets am besten?

Dateien, wie z.B. Pinselspitzen, Eigene Formen, Texturen, Muster, Stile, Verläufe, sind im Programmordner von Photoshop gespeichert. Es gibt natürlich zahllose weitere solcher Dateien, die man sich zusätzlich im Internet herunterladen kann. Speichert man sie nun ebenfalls im Programmorder, startet Photoshop nicht nur erheblich langsamer, sondern die Dateien sind bei einer Neuinstallation von Photoshop erstmal weg, und müssen entweder - bei fehlendem Backup - alle neu zusammengesucht und runtergeladen werden (wenn das überhaupt noch möglich ist) oder zumindest wieder neu abgespeichert werden. Besser ist es, diese eigenen Dateien in einem separaten Ordner außerhalb des Programmordners zu speichern. Sie können bei Bedarf schnell in PS geladen werden und sind auch bei einer Neuinstallation sofort verfügbar. Im Grunde ist dies die gleiche Vorgehensweise wie bei den Schriftarten. Paint Shop Pro erzeugt übrigens bei der Installation automatisch einen Ordner "Meine PSP-Dateien" im Ordner "Eigene Dateien" (zumindest war dies bei meiner Version noch so, ist aber schon einige Jahre her). Zum Ansehen von Presets gibt es mehrere Möglichkeiten. In Photoshop selbst ist es ja etwas mühsam, den Überblick über all seine Presets zu behalten. Man hat nur die thumbnails, und sehr komfortabel sind die nicht. Für Brushes (Pinselspitzen) gibt es den .abr viewer, ein open source Programm. Benutzt man ACDSee, sieht man seine Brushes automatisch, da es .abr Dateien anzeigen kann. Eine Rundum Lösung bietet sich mit dem Preset Viewer Breeze von Tumasoft an. Betsy Tuma ist eine Designerin und irgendwann vor Jahren, als alle ständig gejammert haben, daß man seine Presets nie ordentlich überschauen könne, hat sich ihr Mann dann unserer angenommen und den Preset Viewer entwickelt. Man kann ihn kostenlos ausprobieren, danach kostet er momentan (Stand April 2012) $25,00. Keine schlechte Investition!