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Online Scrapbooking mit: R|365 (Remember 365)

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R|365
Eigentlich wollte ich hier einen ausführlichen Bericht über R|365 (ausgeprochen heißt das "Remember 365") schreiben, ein kostenloses Programm zum Herunterladen, mit dem man super einfach Pocket Seiten erstellen kann. Die deutsche Firma SpruceHill GmbH ist laut der Kontaktseite in der Software ganz in meiner Nähe, und lokale Scrapbooking Firmen zu unterstützen, ist Ehrensache.
Tolles Konzept - schlechte Ausführung
Die Idee ist klasse, das Konzept super simpel - Templates sind in der Software enthalten, man fügt Fotos und Karten dazu, Text noch schreiben - FERTIG! Einfach und schnell... Leider bin ich von der Ausführung der Idee alles andere als angetan. Daß der Twitter Feed seit Januar 2015 völlig verwaist ist (und es gibt nur 2 Tweets, die wiederum nur Links auf andere Social Media Posts sind), der Google+ Account und IG Account völlig leer sind, und der Facebook Account nicht viel besser aussieht, läßt darauf schließen, daß die Beta Version eine solche bleiben wird, und man keine Neuerungen mehr erwarten kann. Das, womit man also letztendlich Vorlieb nehmen muß, ist unglücklicherweise alles andere als "clean and simple". Zwar sieht die Software auf den ersten Blick sehr selbsterklärend aus, es stellt sich aber schnell heraus, daß sie das nicht ist. Eine Hilfe oder FAQs gibt es keine, und man bleibt sich selber überlassen. Continue Reading

Online Scrapbooking mit: CropMom

Online scrapbooking mit... CropMom ist ein weiterer Online Scrapbooking Service. Die Registrierung ist kostenlos, mit einem Testzugang ohne Registrierung kann man sich das Angebot erstmal ansehen. Eigene Fotos verwenden kann man aber erst nach der Registrierung.
Wie geht CropMom?
Alles geschieht hier online. Es gibt keine externe Applikation, wie bei Smilebox. Fotos kann man in seinen Fotobereich hochladen und wählt sie dann für sein Layout aus. Die Nutzung von CropMom ist kostenlos. Man kann seine Layouts in einer Webgröße (600x600)  herunterladen, sie enthalten dann ein CropMom Logo, das etwas störend wirkt. Will man die Layouts in einer Größe haben, die man auch drucken kann, wird pro Layout $2,49 (oder weniger, ja nach dem Volumen an Credits, das man kauft; siehe Liste hier) berechnet.
Wie fange ich an?
Man kann wahlweise ein Layout von Grund auf selbst gestalten oder aber mit einer Template beginnen. Ich habe zuerst Letzteres gemacht. Die Auswahl an Templates ist nicht allzu groß, dafür aber hat man den Vorteil, daß man die Templates nach Belieben verändern kann. Man kann Elemente entfernen, verschieben, drehen, vergrößern und verkleinern. Man kann andere Elemente aus anderen Kits, die nach Themen geordnet sind, hinzufügen. Man kann einen Schlagschatten hinzufügen, der aber offenbar nach dem Motto “ein Schatten für alles” gestaltet wurde. Elemente können nach hinten und vorne gebracht werden. Alles in allem ist das Programm mit Templates sehr vielseitig. Die Auswahl an Fonts war auch hier nicht besonders groß; es gab ca. sechs Schriften, aber zumindest war ein Script Font darunter. Die Schriftbox kann nicht in der Größe angepasst werden, sondern verändert sich, je nach Inhalt. Ich habe für mein Layout einen Text einkopiert, und das ging nicht. Der Zeilenumbruch mußte manuell gemacht werden, was ziemlich lästig war. Vergrößern oder Verkleinern der Box geschieht durch Ändern der Schriftgröße. Für das  Layout unten habe ich eine Template verwendet und den DymoAufkleber “´Baby Girl” aus einem Babykit hinzugefügt und hinter den Rahmen gesteckt. Die Blume auf dem Foto habe ich ebenfalls zusätzlich ausgesucht. Unter dem gelben Band, das zum Rahmen gehört, war noch ein gelber Farbklecks, der das Gesicht verdeckte; den konnte ich einfach entfernen. Die Bedienung ist im Allgemeinen sehr einfach und intuitiv, und ich war mit meinem Template-Layout zufrieden. CropMom Template Layout Foto von Imagebase Dann wollte ich noch ein Layout bei Null beginnen, und habe das hier in recht kurzer Zeit gemacht. CropMom Layout Foto von Imagebase Natürlich, das CropMom Logo stört, und man kann das Ganze sicher besser/origineller/aufwendiger in einem Grafikprogramm machen, aber für ein Online Programm kann man wirklich nicht meckern. Was mich allerdings davon abhalten würde, CropMom zu verwenden –selbst wenn ich nur online Tools verwenden wollte – ist der Preis pro Layout. Mit einem Kaufkit kann ich theoretisch unzählige Layouts kreieren, und für ein, sagen wir mal, Mega Collab bezahle ich im Höchstfall um die $10 bis $15. Hier bezahle ich für 4 bis 6 Layouts soviel, plus dann noch die Druckkosten (die natürlich auch im anderen Fall noch dazukommen). Da kaufe ich lieber Kits die mir 100%ig gefallen und mache damit soviel ich will – zumal ich einfach mehr Möglichkeiten habe.
Fazit
Aber trotzdem gilt: Als Online Programm für Leute, die sich nicht mit Grafiksoftware auseinandersetzen wollen, ist CropMom empfehlenswert.

Online Scrapbooking mit: Smilebox

Online scrapbooking mit... Nicht jeder hat Lust, sich mit einem mehr oder minder komplizierten Grafikprogramm zu beschäftigen oder sich ewig in Online Shops herumzutreiben, um sich Produkte anzusehen und dafür viel Geld auszugeben.
Online Scrapbooking Tools
Deshalb habe ich mich mal auf die Suche nach Online Scrapbooking Tools gemacht, mit deren Hilfe man ohne große Mühe Layouts, Einladungen usw. erstellen kann. Das erste, das meine Aufmerksamkeit erregte, war Smilebox, wovon ich schon mal mit halbem Ohr gehört hatte. Smilebox gibt es auf deutsch und englisch, allerdings habe ich die deutsche Version erst gesehen, als ich schon die englische installiert hatte.
Wie geht Smilebox?
Man lädt sich die Smilebox Applikation herunter. Sobald sie startet, kommen erst mal die ellenlangen Lizenzbedingungen, die ich halbwegs aufmerksam gelesen habe, da ich bis dahin überhaupt nicht wußte, ob Smilebox kostenlos ist. Leider habe ich die Info auch da nicht bekommen. Man wird allerdings darüber informiert, daß man bei der Installation gefragt wird, ob man die Smilebox Suche, Smilebox als Einstiegsseite im Browser usw. (halt das übliche Freeware-Gedöns) haben möchte – also aufgepaßt! Danach wird man aufgefordert, ein Konto zu erstellen. Man braucht eine email Adresse, Name und Passwort. Als nächstes kommt man auf die Seite, bei der man aufgefordert wird, in einer kostenlosen 7 (dt. Version 14) Tage Testphase den sog. “Club Smilebox” auszuprobieren, den man danach jederzeit wieder kündigen kann; man muß allerdings sofort sein Kreditkartendaten eingeben. Er kostet entweder € 39,99/Jahr oder €5,99/Monat. Ich habe mich dagegen entschieden und bin einfach auf das “x” gegangen. Dann kam ich direkt auf die Startseite.
Wie fange ich an?
Smilebox Startseite Man fängt mit einem Design an und sucht sich eines nach seinem Geschmack oder geht zu einem Thema seiner Wahl. Dort findet man oben verschiedene Kategorien, wie z.B. Einladungen, Grüße, Diashow, Scrapbook und Collagen. Darunter sieht man alle Designs zu dem Thema. Die Designs können auch nach verschiedenen Kriterien sortiert werden, z.B. Format, Neueste, Anzahl der Fotos… Man wählt ein Design und klickt auf Personalisieren. Man erhält die Auswahl “Auto Fill”, d.h. alle Fotos werden automatisch verteilt, was ich nie mag, oder eben Manuell. Wählt man Manuell, zieht man dann seine Fotos in die verschiedenen Fotospots. Ich habe als Design erst mal eine Einladungskarte ausgewählt – obwohl ich keine Einladung erstellt habe. Mir hat das Design gefallen, und alles kann ohnehin vom Text her geändert werden. Hat man das Foto/die Fotos erst mal plaziert, gibt es einige Gestaltungsmöglichkeiten. Man kann die Fotos zoomen, um einen größeren Ausschnitt zu zeigen, bearbeiten, drehen usw. Man kann Musik zu der Datei hinzufügen. Das interessanteste fand ich die Farbvariationen. Bei der Karte gab es diverse Farbkombinationen, unter denen man wählen kann. Bei anderen habe ich gesehen, daß man die Hintergründe austauschen kann, immer passend zu Gesamtdesign. Eine weitere gute Idee ist die Möglichkeit, den, ich nenne es mal, Embellishmentfaktor zu ändern. Man kann alle nehmen, oder stufenweise Embellishments entfernen (allerdings nicht nach Geschmack, sondern vorgegeben). Manche Designs bestehen nur aus einer Karte/Seite, andere aus zwei Seiten, die eine Doppelseite bilden, wieder andere aus mehreren Doppelseiten, die zum Teil bis zu 400 Fotos aufnehmen können. Als User eines kostenlosen Kontos hat man nur begrenzte Möglichkeiten, was man mit den fertigen Design machen kann. Man kann nur per email versenden und auf Facebook oder Blogs/Web zu posten. Die Möglichkeit zu drucken oder als .jpg oder die animierte Datei auf DVD abzuspeichern gibt es nur für zahlende Anwender. Wer nun denkt, man kann die per email versandte Datei ja abspeichern: Nein! Das Versenden funktioniert wie bei Grußkarten aus dem Web mit einem Link zur animierten Datei bei Smilebox. Außerdem hat die kostenlose Version auf allen Dateien eine Copyright Info, die entweder zu den Machern von Smilebox weist oder zu dem Designer. Ob dies bei der Bezahlversion auch so ist, kann ich nicht sagen. Es heißt dort “ad-free”, ob sich dies vielleicht darauf bezieht, weiß ich nicht. Die Animationen sind recht nett gemacht, wenn auch nicht sehr realistisch. Unten seht ihr einen Screenshot meiner Karte. Wenn ihr auf die Karte klickt, gelangt ihr zu dem animierten Bild bei Smilebox. Man sieht dort deutlich, daß die Banner zwar schön wehen, leider aber nicht die Schrift darauf. In Ernstfall würde ich die Banner hier ohne Text lassen. A propos Text, ich hatte nur vier Schriften zur Auswahl, keine davon ein Scriptfont, was ich schade fand. Meinen Text braucht ihr übrigens nicht näher unter die Lupe zu nehmen. Ich habe ein Foto von Imagebase verwendet und einfach etwas dazugedichtet. Ashampoo_Snap_2014.09.06_12h38m18s_001 Für meinen Geschmack ist vieles etwas zu animiert. Ich bin eher Fan von statischen Seiten und nicht von ständigen Fades und wegfliegenden Elementen. Aber gut! Ich war dann auf den Geschmack gekommen und habe gleich eine Doppelseite mit eigenen Fotos ausprobiert. Das Ganze hat wirklich keine 5 Minuten gedauert, und wenn ich die Seite auch nicht so gemacht hätte, fand ich das Ergebnis recht befriedigend. Dies ist übrigens der niedrigste Embellishment Faktor, noch weniger geht nicht. Der große Acryltitel rechts wäre auch noch als “Love” verfügbar gewesen. Den Hintergrund gab es auch noch als Kork, in einer dunklen Version und noch ein, zwei andere. Dies ist ein Premiumdesign, das nur von zahlenden Anwendern versandt und genutzt werden kann. Ich kann dies zwar in Smilebox speichern, aber sonst gar nichts damit anfangen. Zu Demonstrationszwecken  habe ich deshalb einen Screenshot vom Preview Fenster gemacht. Screenshot 1, fast keine Embellishments Und hier noch zum Vergleich die Version mit dem höchsten Embellishment Faktor. Zu clipartmäßig und “tierisch”. Aber abgespeckt so wie oben, geht das Layout durchaus. Screenshot 2, Embellishments Wie es scheint, haben reguläre Digiscrapping Shops Smilebox Anwender als Zielgruppe entdeckt, denn einige der Designs sind mit dem Logo von ihnen versehen. Und wer weiß? Vielleicht lassen sich ja Smilebox User zu Digiscrappern mit Grafikprogramm konvertieren.
Fazit
Die Idee, aus Urlaubsbildern eine Slideshow zu machen oder eine schnelle Einladungskarte für den Emailversand, finde ich sehr schön. Auch für Leute, die zwar gerne Fotos verschönern, aber weder Zeit noch Lust aufbringen, dies in mühevoller Handarbeit selbst zu erledigen, ist Smilebox auf jeden Fall eine Alternative.