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Layout: Kloster Weltenburg

Kloster Weltenburg
Im Januar sind alle Videos der Premier Mitgliedschaft von Digital Scrapper über das Licht. Lichteinfälle, Ändern von Fotos mit Farbverläufen usw. Das Foto vom Inneren der Kirche von Kloster Weltenburg habe ich mit Hilfe eines der Tutorials etwas mit Lichteinfall versehen. Die alten Journals als "Unterlage" gefallen mir sehr gut und passen auch gut zum Kirchenthema. Die Blümchen habe ich mit dem kostenlosem Script von Speedscraps "Scatter Things" verteilt. Ein wirklich praktisches Script, wenn man viele Kopien eines Elements braucht. Christy hat auch noch einige andere Ideen, wie man das Script nutzen kann - genial! Für Links zu allen verwendeten Produkten bitte hier klicken.

Credit tracker von Anna Forrest–So geht’s.

Im ersten Teil über Anna Forrests Credit Tracker habe ich erklärt, was der Credit Tracker macht. Aber wie geht’s?

Auf die Installation gehe ich nicht näher ein, denn sie wird genau im mitgelieferten Manual beschrieben. Ich habe die Version mit dem Panel für Photoshop ab CS4, so daß man das Script direkt aus der Extensionsleiste aufrufen kann.

Panel

Einmal installiert, tut das Script seine Arbeit automatisch. Und zwar so:

Hat man eine Datei in Photoshop geöffnet und öffnet eine weitere – ich nehme mal einen Knopf als Beispiel-, öffnet sich ein Skriptfenster, in dem ich gefragt werde, ob ich den Knopf in die offene Datei einfügen will. Will ich. Das Script identifiziert nun die Herkunft des Knopfes anhand seines Aufenthaltsortes. Es sieht beispielsweise, daß der Knopf im Order 123 liegt. Habe ich nun jetzt gerade zum ersten Mal eine Datei aus dem Ordner 123 geöffnet, geht ein weiteres Fenster auf und bittet mich, dieses Aufenthaltsort zu benennen, d.h. mit Designername, Kitname, Shop und Shoplink. Natürlich braucht man nur so viele Angaben zu machen, wie man will. Shop oder Shoplink ist sicher nicht immer nötig, aber gerade für CT Layouts, bei deren Credits man direkt zu dem Produkt verlinken will, ist das ungemein praktisch.

Öffne ich jetzt ein weiteres Element aus dem selben Ordner 123, brauche ich die Angaben nicht mehr zu machen, denn das Script hat sie für diesen Ordner bereits gespeichert, anhand einer .crd Datei, die man auch in jedem Ordner, der vom Script bereits registriert wurde, sehen kann.

Man muß also für alle Ordner, die das Script noch nicht kennt, einmalig die Angaben machen, die man in den Credits später sehen möchte. Für die Zukunft sind sie dann gespeichert.

Das Script ändert auch die Ebenennamen in Dateinamen und Nummern ab, was recht hilfreich zum Identifizieren von Ebene ist, vor allem, wenn man mit vielen Ebenen arbeitet. Löscht man Ebenen, wird alles automatisch upgedated. Man braucht sich NICHTS zu notieren, das Script erledigt alles ganz von selbst.

Ist man mit dem Layout fertig, geht man auf “View Credits” und das folgende Fenster erscheint.

Im Credits Summary stehen erst mal nur alle verwendeten Produkte.

View Layout Credits

View Layout Credits 2

In den Layer Details kann man dann in ein beliebiges Kit/Produkt klicken und sieht dann alle Elemente, die man aus diesem Kit verwendet hat.

Layer Details

Wie im Credits Summary sehen die Credits auf jeden Fall aus. Dann geht aber noch mehr. Man kann die Möglichkeit ankreuzen “Show store Link”, dann wird dazugefügt “available at Name des Shops”. Wählt man “Show product links” aus, wird auch noch der Link zum Produkt im Shop dazugefügt.

Das ist noch nicht alles. Man kann dann noch wählen, ob man die Credits als puren Text, als HTML Code oder BB Code haben möchte. Und, ob man alles in der Dateiinfo, einer Textebene oder einer separaten Textdatei haben will.

Gerade für Galerien, wo man die Credits mit Link haben möchte, ist das einfach ideal. Kopieren, einfügen, fertig! Sogar Namen von Fonts werden hinzugefügt, man muß sich also nichts mehr merken.

Danach klickt man auf OK und erhält die Meldung, daß die Credits erfolgreich erstellt wurden. Danach schließt man das Fenster mit “Close”.

Dateiinfo

Das einzige, das man manuell hinzufügen muß, sind ggf. Templates, Pinselspitzen und andere Kleinigkeiten, die nicht über das Einfügen von Dateien zum Layout hinzugefügt wurden. Dies sollte man, sofern man die Credits in der Dateiinfo haben will, erst DANACH dazuschreiben, denn ansonsten wird alles vom Script überschrieben.

Das einzige Manko (für mich) ist, daß der Designername immer mit “by abc” in den Credits aufgenommen wird. In Fällen von CT Layouts für Cottage Arts z.B., brauche ich den Namen nicht, denn ich poste in der Cottage Arts Galerie. Oder, falls ich woanders poste, würde ich – anstatt von 30 mal “by Cottage Arts” – einfach “Alles von Cottage Arts” bevorzugen. Jedoch kann man den Designernamen nicht anhand eines Häkchens deaktivieren. Aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit.

Der Credit Tracker erleichtert das Scrappen ungemein, denn man kann nach Herzenslust Produkte verwenden, ohne sich im geringsten Gedanken darüber zu machen, jede Kleinigkeit notieren zu müssen. Für mich seit ich es habe, ein unverzichtbares Tool.

Credit Tracker Script von Anna Forrest

Schon vor einiger Zeit habe ich über den Supply Tracker von Speedscraps berichtet, der dabei hilft, sich zu merken, welches Material man für ein Layout verwendet hat. Dabei hatte ich auch kurz den Credit Tracker von Anna Forrest erwähnt, den ich damals aber nur vom Ansehen her kannte. Vor einiger Zeit habe ich ihn mir angeschafft und hatte genug Zeit ihn ausgiebig zu benutzen (und testen). Vorneweg, wenn man ein Ein-Kit-Scrapper ist, der bei einem Layout kaum Material von anderen Kits, geschweige denn von verschiedenen Designern, verwendet, braucht den Credit Tracker nicht. Aber für Leute, die ihr Material für ein Layout aus zig Kits und Designern zusammensuchen, ist er ideal. Ich kann ihn nicht genug loben! Vorbei die Zeiten, in denen man akribisch festhalten mußte, wessen Knopf man verwendet, welches Papier dieses ist, von welchem Kit jene Blume ist. Alles geht – mit ein bißchen einmaliger Vorarbeit – automatisch. Und am Ende werden die Credits noch ordentlich und sauber im gewünschten Format zusammengeschrieben, so daß man sie nur noch kopieren und einfügen muß. Perfekt! Den Credit Tracker gibt es für Photoshop ab Version CS3, ab Version CS4 gibt es den Credit Tracker mit einem Panel für die Photoshop Extensions. Das Panel ist sehr praktisch, weil man das Script dann direkt über diese kleine Leiste rechts aufrufen kann. In jener Version heißt es, das Script ist für CS4 und CS5, aber ich verwende es mit CC, und es funktioniert einwandfrei. Auch klappt alles im Zusammenspiel mit Lightroom. Wie das Script funktioniert, was man als Vorarbeit leisten muß und wie wenig Arbeit man dann anschließend noch mit den Credits hat, folgt in einem zweiten Post demnächst.

Scripte von der allerliebsten Anika

Skripte für Digiscrapper gibt es nicht allzu viele, aber ab und zu gibt es diese Glücksfälle.

Die allerliebste Anika, die auch im Team von Digital Scrapper ist, hat ein paar äußerst nützliche Skripte geschrieben und kostenlos auf ihrem Blog bereitgestellt.

Das erste Skript fügt ein Foto zu einer Template hinzu, passt die Grüße an die Fotomaske an und beschneidet es. Das zweite Skript tauscht zwei Fotos, die beide mit einer Maske beschnitten sind, aus. Perfekt, wenn man ausprobieren möchte, welche Variante einem besser gefällt.

Sie heißen Project Life script 1 und 2, aber man kann sie für jegliche Template verwenden. Wenn ihr gerne mit Templates arbeitet, solltet ihr sie unbedingt ausprobieren!

Mehr zum Thema Skripte gibt es hier.

Was ist ein “Alpha”?

Sehr viele Scrapbooking Kits beinhalten ein sogenanntes "alpha". Ein digitales Alpha(bet) ist das Equivalent zu Buchstaben(stickern), die es auch für Papier-Scrapbooker zuhauf gibt. Digitale Alphas sind allerdings nicht auf Sticker begrenzt, sondern können aus allen möglichen digitalen Materialien sein. Pappkarton, Filz, Bast, Knöpchen, Metall, alles ist möglich.
Hier ist eine kleine Auswahl aus meinem Fundus:

Alpha von Gina CabreraAlpha von Gina CabreraAlpha von Gina Cabrera

Alpha von Grace BennettAlpha von Jen WilsonAlpha von Julia Makotinsky

Alpha von Meredith FenwickAlpha von Sara CarlingAlpha von Shabby Princess

Alphas von Gina Cabrera (die obere Reihe), Grace Bennett, Jen Wilson, Julia Makotinsky, Meredith Fenwick, Sara Carling und Shabby Princess.


Alphas kommen in der Regel als einzelne .png Dateien, jeder Buchstabe, jede Zahl und jedes Satzzeichen separat. In dem Fall kann man die einzelnen Buchstaben einfach in sein Layout ziehen oder kopieren. Manchmal kommt es aber vor, daß ein Designer alle Buchstaben und Zahlen in eine einzige .png Datei packt.
In diesem Fall muß man sich die Buchstaben, die man möchte auswählen (normalerweise reicht das viereckige Auswahlwerkzeug), kopieren und in das Layout einfügen.

Um sich hier die Arbeit zu erleichtern, gibt es bei Pickleberrypop ein Script von Anna Forrest das Alphas aus einer .png Datei trennt, den Document Cutter (ab PSCS3). Außerdem gibt es bei Scrapbookgraphics noch eine Aktion von Studio Wendy, den Alpha-Element separator für PS und PSE.

Außerdem noch interessant finde ich das Title Builder Script von Anna Forrest bei Pickleberrypop. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, finde aber die Idee, daß ich mir nicht mehr alle meine Buchstaben selber zusammensuchen muß, sondern dies vom Script erledigen lasse, recht reizvoll.

Alphas werden in der Regel für Titel verwendet, da sie für journaling einfach zu aufwendig sind, aber den ein oder anderen Buchstaben aus einem Alpha könnte ich mir durchaus auch im journaling vorstellen. Als ersten Buchstaben im Text oder für einen Namen, macht ein Alpha durchaus Sinn.

Die nötigen “credits”

Beim Posten von Scrapbook Layouts in Galerien ist es unbedingt nötig, anzugeben, von wem das verwendete Material stammt. Nicht nur wollen die Designer verständlicherweise als Urheber genannt werden, auch ist es hilfreich für andere Scrapper. Wenn ich ein Layout sehe, bei dem mir etwas besonders gut gefällt, weiß ich gleich, wer das Kit etc. hergestellt hat und ggf. wo ich es mir besorgen kann.

Das heißt also, wir müssen während wir scrapbooken gleich festhalten, welche Materialien wir verwenden, denn am Ende hat man mindestens die Hälfte schon wieder vergessen.

Ich benutze dafür ein recht einfaches System. Sobald ich irgendetwas in mein Layout ziehe, eine Pinselspitze, Form etc, benutze, oder etwas schreibe, halte ich sofort in den Dateiinformationen fest, was es ist und von wem. Zu dem Fenster kommt man z.B. über Alt+Strg+Shift+I. Das sind dann auch die Infos, die in Zoner im Fenster rechts namens “Text information” auftauchen. Wie ich meine Kits abspeichere, damit ich weiß, was von wem stammt, könnt Ihr hier lesen.

Dateiinformationen

Wenn ich das Layout poste, kopiere ich dann die Credits genauso in den Galerietext.

Es gibt einige Hilfsmittel, um sich die Arbeit zu erleichtern, Ich habe zwei Skripte gefunden, die die Credits “tracken”, um dann theoretisch direkt in Galerien verwendet zu werden.

Kostenloses Skript von Speedscraps Supply Tracker:

Hier wird der Ebenenname (der natürlich dann auch so heißen muß, wie man es in den Credits angeben will) dazu benutzt, eine Liste aller Materialien zu erstellen. Generell keine schlechte Idee, allerdings geht das meiner Ansicht nach nur, wenn man die Ebenen händisch umbenennt. Speedscraps Copy&Close Skript fügt zwar Ebenen zu deinem Layout hinzu und benutzt als Ebenennamen den Dateinamen, aber meist sind die Dateinamen als Credits unbrauchbar. Ein Dateiname “dwd_pt3” zum Beispiel taugt als Credit überhaupt nicht.

Wenn man die Layernamen allerdings manuell benennt, ist das eine gute Idee.

Anna Forrests Credit Tracker (nur für PSCS3+):

Hier wird ebenfalls ein Textfile produziert, wie das geht, wird allerdings nicht beschrieben, aber ich stelle mir vor, es funktioniert ähnlich wie das o.g. Skript, sprich, die Vorbehalte sind die selben. Zudem ist dieses Skript nicht kostenlos.

Zeitsparende Skripte von SpeedScraps

Skripte sind, anders als Aktionen, nicht einfach aufgenommene Arbeitsabläufe. Skripte werden in einer Programmiersprache geschrieben und können, basierend auf dem aktuellen Dokument, eine Situation beurteilen und entsprechend handeln.

Es gibt, wie auch bei Aktionen, kostenlose Skripte im Internet, die für Digiscrapper sehr nützlich sind. Aber ebenso, wie englischsprachige Aktionen manchmal in einer anderssprachigen Photoshop Version nicht funktionieren, gehen auch Skripte so gut wie nie, wenn die Sprache nicht übereinstimmt. Deshalb ist der folgende Link leider nur für die Nutzer hilfreich, die mit einer englischen PS Version arbeiten.

Bei Speedscraps wird eine Reihe kostenloser Skripte angeboten, die einfach wunderbar sind. Zum Beispiel...

  • Close Files beispielsweise schließt alle offenen Dokumente bis auf das aktive, ohne Änderungen zu speichern.
  • Copy&Close kopiert alle offenen Dokumente in das aktive .psd file und schließt sie danach.
  • Delete non visible löscht alle unsichtbaren Ebenen in einem Dokument.
  • ...

Absolute Zeitsparer!

Skripte können ebenso wie alle anderen PS Presets (Vorgaben) abgespeichert werden, wo du willst, und von dort geladen werden. Allerdings - und das ist beim Thema Zeitersparnis wichtig - macht das Skript für mich mehr Sinn, wenn es sofort und dauerhaft unter Skripte verfügbar ist.  Wenn ich erst auf -> Skripte, -> laden,  ->und dann zum Ordner navigieren muß, wo ich Presets abgespeichert habe etc., kann ich meine zig Fenster auch per Hand schließen. Deshalb speichere ich diese Skripte direkt im Programmorder von PS unter Vorgaben, Skripte ab. Dann erscheinen sie unter Skripte und können sofort angesteuert werden.