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Preset Viewer Argus

Vor längerer Zeit hatte ich schon einmal über Breeze berichtet, ein separates Programm zum Ansehen von Pinselspitzen, Ebenenstilen und anderen Photoshop Presets.
Das Programm ist gut, aber es ist halt doch ein weiteres Programm, das man öffnen muß. Ich vergaß dies ständig, und somit war ich auch bisher z. B. kein Pinselspitzen-Power-User.

Der Nachfolger Argus, den es seit 2013 gibt, sorgt nun für Abhilfe. Argus ist kein Programm, das man extra öffnen muß, sondern er integriert sich in Windows, so daß man direkt alle Presets über die Vorschau Funktion im Windows Explorer ansehen kann. Brilliant!

Nach dem Installieren sieht und hört man von Argus nichts mehr, bis man ihn braucht, und selbst dann ist er da, ohne gerufen worden zu sein. Das einzige, was man einmal machen muß, ist im Explorer die Einstellung, das Vorschaufenster anzuzeigen, vorzunehmen:

Ansicht m. Vorschaufenster


Klickt man dann auf irgendeine Presetdatei, sieht man sofort sämtliche enthaltenen Pinselspitzen, Stile oder was man sonst eben gerade ansieht.
Seit ich Argus benutze, ist meine Pinselspitzenbenutzungsquote (tolles Wort!) sprunghaft angestiegen. Ich entdecke laufend Pinselspitzen, von denen ich gar nicht mehr wußte, dass ich sie habe und bin begeistert.

Pinselspitzen Ansicht mit Argus

Man kann Argus Lite kostenlos ausprobieren, allerdings funktioniert er nur mit den Formen Presets. Der Preis der Vollversion ist mit $9,99 aber durchaus zu verschmerzen. Für die Leistung, die man bekommt, und den Komfort, ist er das mehr als wert.

Bearbeiten von Fotos mit Radlab

Von Radlab habe ich schon oft gehört (die Mädels von der Digi Show schwören drauf), aber näher angesehen habe ich es mir noch nie. Erst ein Video von Cathy Zielske, in dem man es in Aktion gesehen hat, hat mich dazu gebracht, mir mal die Testversion (für 14 Tage verfügbar) herunterzuladen. Fotos zu editieren gehört nicht zu meinen Lieblingstätigkeiten, und alles, was es schneller macht, ist mir willkommen.

Radlab ist ein Photoshop Plugin, das installiert wird und sich dann direkt in Photoshop entweder als Plugin oder mit eigenem Launch button einfügt. Der Launch button passt bequemerweise genau unter die Werkzeugleiste.

Ashampoo_Snap_2014.02.09_08h16m06s_001

Man benutzt es zum Bearbeiten von Fotos und es erleichtert die Arbeit ungemein.

Bild vorher

Radlab verfügt über viele Effekte (sog. Stylets), die einem direkt im Interface angezeigt werden, ohne daß man sie bestätigen muß. D.h. anders als z.B. bei einer Aktion, die mir das Ergebnis nach dem Arbeitsprozess zeigt, zeigt Radlab mir das Ergebnis schon vorher. Somit entfällt das ewige Ausprobieren, Rückgängig machen, neu Probieren etc.

Radlab Screenshot 1

Außerdem werden unmittelbar nach dem tentativen Auswählen eines Stylets sofort alle anderen angepasst. Sprich, ich wähle beispielsweise das Stylet Lights on (nur mit der Maus drüberhovern und ich sehe die Vorschau), und unmittelbar danach sehe ich alle anderen Effekte so, als wäre Lights on schon aktuell. Einfach toll!

Radlab Screenshot 2

Alle Stylets können noch bearbeitet werden. Etwas zu dunkel, zu hell, zu intensiv, was auch immer, alles kann verändert werden.
Man kann die ausgewählten Stylets auch sicht- und unsichtbar machen und in der Ebenenreihenfolge innerhalb von Radlab verschieben, und so vor dem Bestätigen das Foto genau nach Wunsch bearbeiten.

Hat man eine Kombination von Stylets und Anpassungen gefunden, die einem gut gefällt und die man sicher wiederverwenden will, kann man diese als Rezept abspeichern, so daß sie auch später zur Verfügung steht. Mit der Zeit legt man sich also sein persönliches Rezeptbuch an mit Effekten, die so kein anderer hat. Diese eigenen Kreationen kann man auch mit anderen teilen, die sie dann importieren und ebenfalls verwenden können.

Ebenen mit Smart Object

Zudem kann man sich aussuchen, ob die gewählten Effekte direkt auf dem Originalfoto angewandt werden, als separate Ebene oder als Smart Object (das immer wieder geändert werden kann, solange es erhalten bleibt). Einmal ausgewählt, bleibt diese Einstellung, bis man seine Meinung ändert.

Bild nachher

Ich bin von Radlab hellauf begeistert und werde es mir nach Ablauf der Testphase auf jeden Fall kaufen. Es ist zugegebenermaßen nicht ganz billig, aber das ist es mir wert.

Preset Viewer Breeze

BreezeIn einem früheren Artikel über PS Presets habe ich schon mal den Preset Viewer Breeze von Tumasoft erwähnt, den ich mir mittlerweile testweise (7-Tage Testversion) installiert hatte. Breeze kostet normalerweise 35$, momentan aber im Angebot für etwas weniger als die Hälfte - ein Schnäppchen. Nachdem ich ein paar Tage damit gescrappt habe, möchte ich das Programm nicht mehr missen. Breeze zeigt nicht nur Pinselspitzen, sondern auch Muster, Formen und Ebenenstile und erleichtert das Benutzen der Presets ungemein. Wo man sich vorher die kleinen thumbnail Bildchen in PS ansehen und häufig eher raten musste, was sie denn darstellen sollen, kann man sich nun komfortabel ein getreues Abbild ansehen und auch die Größe der Anzeige ändern. Hier sieht man Photoshop vs. Breeze (PS ist etwa Originalgröße, Breeze ist im Original natürlich sehr viel größer): Pinselspitzen in PSPinselspitzen in Breeze Man kann sich auch persönliche Gruppen zusammenstellen, z.B. zu bestimmten Themen oder einfach Lieblingspresets, die man immer wieder verwenden will. Einfach das Preset auf das Favoritensymbol ziehen und die neue Gruppe nach Wunsch benennen. Dann können nach Belieben noch weiter Presets in diese neue Gruppe gezogen werden. Favoriten- und Gruppensymbole So werden weitere Presets angezeigt: Farbfelder Farbfelder Formen (hier von Adobe Studio Exchange) Formen Muster (hier von about.com) Muster Ebenenstile (hier von actionfx) Ebenenstile Ich war vom Nutzen des Programmes überzeugt und habe es mir nun auch gekauft. Per email wird einem der Lizenzschlüssel zugesandt, der dann oben rechts eingegeben wird. Die Sprache des Programmes kann auf deutsch (und andere Sprachen) umgestellt werden, allerdings ist das deutsch zuweilen etwas holprig, ich bin deshalb schnell wieder beim englischen Original gelandet. Aber um das Programm einigermaßen zu verstehen, reicht auch die deutsche Version. Für jeden, der häufig Presets verwendet, kann ich den Preset Viewer Breeze nur empfehlen.

Grafikbearbeitungsprogramme

Als erstes brauchst du ein Programm zum Bearbeiten von Grafiken, das mit Ebenen arbeitet. Damit bearbeitest du nicht nur deine Fotos (falls gewünscht), sondern arrangierst auch alle Komponenten deiner Layouts. Ebenen sind daher unabdingbar. Die gängigsten sind die folgenden (inkl. Link für Trial-Versionen) Adobe Photoshop oder Photoshop Elements Das erstere ist sehr kostspielig, das zweite eine abgespeckte Version. Obwohl die volle Version natürlich mehr Funktionen bietet (von denen du viele nie brauchen wirst), ist Elements für unsere Zwecke vollauf genügend. Mittlerweile gibt es das Fotografie Abo für Photoshop CC und Lightroom dauerhaft, das sehr erschwinglich ist. Corel Paint Shop Pro Ich kenne PSP noch aus Jasc Zeiten, mit diesem Programm habe ich angefangen.  Ich war damit immer hochzufrieden. The Gimp Das ist ein kostenloses Open Source Programm, das Photoshop recht ähnlich sein soll. Ich kenne es nicht aus eigener Erfahrung, aber die Screenshots sehen sehr gut aus. Wenn du kein Geld ausgeben willst, ist The Gimp auf jeden Fall einen Versuch wert.